THQ: Gläubiger lehnen Verkauf ab

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Mit der im letzten Monat verkündeten Insolvenz soll Publisher THQ innerhalb von 30 Tagen an die Clearlake Capital Group verkauft werden. Dafür wird jedoch eine gerichtliche Zustimmung benötigt – die man nun vielleicht doch nicht bekommt.

THQ: Gläubiger lehnen Verkauf ab

Wie der Distressed Debt Blog berichtet, haben einige Gläuber und US Trustee Roberta DeAngelis Einspruch gegen den Verkauf von THQ an die Clearlake Capital Group eingelegt. Grund dafür sind verschiedene Punkte des Verkaufs, welche dem geplanten Strohmann einen eindeutigen Vorteil verschaffen.

Laut DeAngelis sei der angestrebte Zeitplan für andere Parteien so ungeeignet, um wirklich an dem Verfahren teilzunehmen. Zudem sei auch die Gebühr für den Verkauf an ein anderes Unternehmen (2,25 Millionen Dollar) zu hoch für den Wert von THQ. Gerüchten zufolge soll Ubisoft Interesse an einer Übernahme haben.

Weiterhin beschweren sich auch einige Gläubiger über die Vorgehensweise. Sie werfen dem THQ Management vor, nicht an der Wertsteigerung der Assets und der Reduzierung der Schulden zu arbeiten, sondern sich lieber auf ihre eigenen Jobs zu konzentrieren.

Unter anderem missfällt den Gläubigern, dass lediglich das gesamte Unternehmen und nicht einzelne Assets verkauft werden sollen. Außerdem habe THQ den derzeitigen Geldmangel künstlich geschaffen, um den Zeitdruck zu erhöhen und einen Verkauf an Clearlake zu beschleunigen.

Via: GI.biz

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