Toshiba: Neuer Bildsensor erlaubt nachträgliches Scharfstellen

Mobile Geräte könnten bald um eine Funktion reicher werden. Der japanische Konzern Toshiba hat einen Kamerasensor entwickelt, der es möglich macht, den Fokus von geschossenen Bildern nachträglich zu verändern.

Toshiba: Neuer Bildsensor erlaubt nachträgliches Scharfstellen

Ähnlich den Lytro Lichtfeldkameras sollen die neuen Sensoren Bilder wie das folgende erstellen können, deren Fokus beliebig verändert werden kann.

Im Gegensatz zu der bisherigen Lytro-Kamera ist das Modul von Toshiba um einiges kleiner. In dem würfelförmigen Sensor mit einer Kantenlänge von ca. 1cm sind mehr als 500.000 Mikrolinsen mit einem Durchmesser von 0,03 Millimetern untergebracht. Somit wäre es theoretisch möglich, diese Sensoren auch in Smartphones und Tablets zu verbauen, wenn man eine etwas größere Gerätedicke in Kauf nimmt.

Die einzelnen Bilder der Mikrolinsen werden dann von einer Software zu einem Bild zusammengesetzt, das beliebig fokussiert werden kann. Das kann beispielsweise so aussehen, wie das folgende Bild einer Lytro-Kamera.

Momentan sei man laut Toshiba auf der Suche nach Herstellern im Mobilsektor, die die Innovation verbauen wollen. Geplant sei, dass erste Geräte bis Anfang 2014 in Serie produziert werden können. Wir bleiben dran und halten Euch auf dem Laufenden.

Quelle: MobileGeeks, Lytro,

Nichts mehr verpassen? Dann folge GIGA Android bei Facebook, Google+ oder Twitter!

Weitere Themen: Android, Toshiba AT270, Toshiba Excite 13, Toshiba

Neue Artikel von GIGA ANDROID

GIGA Marktplatz