Tripwire Interactive: Modding hat keine Nachteile

Modtools sind mittlerweile schon eine Seltenheit. Nur wenige Spiele geben ihren Fans die Möglichkeit, selber Content zu erstellen. Alan Wilson von Tripwire Interactive kann dies nicht verstehen. Ihm zufolge gibt es beim Modding keinerlei Nachteile.

Tripwire Interactive: Modding hat keine Nachteile

Wilson, Vice President des Studios, kennt sich mit Modding bestens aus. Schließlich wurde das Studio von den Leuten gegründet, die für die “Unreal Tournament 2004″ Mod “Red Orchestra” verantwortlich waren. Letztendlich wurde das Spiel bekanntlich als eigenständiger Titel veröffentlicht, mittlerweile gibt es auch einen Nachfolger.

“Warum sollte man die Leute aufhalten, dein Spiel zu Modden? Warum sollte man es verhindern, dass die Leute mit deinem Material kreativ werden?”, meint Wilson im Interview mit PCGamesN. Modding kann nämlich auch positive Auswirkungen für die eigentlichen Entwickler haben – jüngstes Beispiel: DayZ.

“Arma 2 war in den letzten vier Monaten in den Top Ten der Steam-Charts, weil einer ihrer Mitarbeiter etwas in seiner Freizeit erstellt hat. Man schaut sich das an und denkt ‘Warum sollte man es den Leuten nicht erlauben, die Tools zu benutzen?’.”

“Ehrlich gesagt, sehen wir keine Nachteile daran, wenn man den Leuten Tools zur Verfügung stellt und sie das Spiel modden lässt”, so Wilson weiter. “Ich habe nie verstanden, warum Unternehmen Leute davon abhalten.”

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