Wünsch dir was: Songs und Alben in voller Länge auf Last.fm

So schön kann Probehören sein: Anstatt 30 Sekunden-Probeschnippseln oder verrauschten Niedrig-Samples lauschen zu müssen, können Last.fm-Hörer seit gestern komplette Stücke und Alben kostenlos anhören – bis zu drei Mal pro Titel. Noch funktioniert das allerdings lediglich auf der Webseite, in Zukunft will man auch den externen Musikspieler bestücken. Auch der Katalog, der noch etliche Lücken zeigt, wird nach und nach ergänzt. Das Geschäftsmodell von Last.fm verspricht, dass Künstler und Plattenlabels dabei nicht leer ausgehen: Beide werden an Werbeeinnahmen beteiligt. In noch unbestimmter Zukunft soll auch die Drei-Mal-Hören-Grenze fallen. Ein Abonnement-Modell wird dann gegen eine monatliche Gebühr unlimitierten Hörgenuss bieten.
Das seit Mitte 2007 zu CBS gehörende Web-Radio last.fm erreicht offiziell rund 20 Millionen Hörer im Monat, die ganz Web 2.0-konform ein Profil über sich auf dem Portal anlegen können. Neben den üblichen allgemeinen Daten wird es mit Hörgewohnheiten ergänzt, die der Anwender auch aus iTunes importieren kann. Last.fm versucht, dem Musikgeschmack des Hörers gerecht zu werden und passende Musik auszuwählen. Alternativ kann man auch “mithören”, was sich andere Leute auf der Plattform gerade auf die Ohren geben. Freunde und Gruppen sorgen für ein Miteinander, über “Nachbarn” findet man im Idealfall Menschen, die eigene Musikvorlieben teilen.



