Tauch-Apps 3: Fischbestimmung mit iPhone/iPad

Sebastian Trepesch
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Es reicht, den Kopf unter die Wasseroberfläche zu stecken, und schon bist Du in einer anderen Welt. Dort, wo die Fische wohnen. Aber wie heißen die eigentlich? Zur Bestimmung der Meerestiere haben Apps auf iPhone und iPad einen ungemeinen Vorteil: Sie können für den Urlaub am Meer das Gewicht des Fluggepäcks um ein oder sogar mehrere Kilo senken. Denn die dicken Schmöker in gedruckter Form bleiben daheim. Drei App-Empfehlungen.

Tierbestimmung per App bietet nicht nur den Gewichtsvorteil. Unterschiedliche Suchmöglichkeiten und Bewertungen sind in einem Buch nicht gut möglich.

Die ersten beiden vorgestellten Anwendungen dienen als Nachschlagewerk. Die dritte App setzt auf ein Kennenlernen der Ozeane durch Animation und Spiele.

1000 Fische aus aller Welt (AppStore Link)
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1000 Fische aus aller Welt
| Preis: 3,99 €

1000 Fische aus aller Welt ist eine Universal-App, also für iPhone und iPad angepasst. Auf dem iPhone ist das Design besser. Wie der Name schon sagt, sind 1000 Süß- und Salzwasserfische verzeichnet. Ein paar Meeressäuger (Wale und Delphine) sind ebenfalls im Katalog enthalten.

Um die gewünschte Fischart zu finden, kann man die Auswahl nach geographischen Gesichtspunkten einschränken, z.B. auf “Indischer Ozean und Rotes Meer”. Dann scrollst Du durch Listen mit Vorschaubildchen. Die Beschreibungen der einzelnen Tierarten nennen die wichtigsten Eigenschaften.

Manchmal wünscht man sich noch ein paar mehr Informationen. Wie giftig zum Beispiel der Rotfeuerfisch für den Menschen ist, wird verschwiegen.

Die beim Tauchen entdeckten Fische können im Favoriten-Ordner gespeichert werden. Alles in allem eine sehr nützliche App.

In der iPhone-App PIMerRouge können die Fische ebenfalls über Vorschaubildchen gesucht werden. Hilfreich ist zudem die Einteilung in Klassen: Doktorfische beinhaltet 8 Tiere, Grundeln 5, Seeigel 3. Damit lässt sich der gesuchte Fisch oft schneller finden.

Die App mit über 250 verzeichneten Arten richtet sich speziell an Urlauber am Roten Meer. Wenige Informationen neben den Namen liefert die Anwendung in Rahmen von Symbolen. Mit einem “Gesehen”-Häkchen können die Tiere markiert werden. Wünschenswert wäre ein Ordner, der diese Sichtungen gesammelt anzeigt werden.

Ein paar kurze Filmchen runden das Angebot ab.

Fazit: Beide Bestimmungsapps haben ihren Reiz und bieten ihren Nutzen. Da sie im Vergleich zu Bestimmungsbüchern – die allerdings mehr Informationen liefern – sehr günstig sind, können wir sie schon allein aufgrund der Merk-Funktion empfehlen.

Universum der Ozeane informiert spielerisch und interaktiv über Polarmeere, Tiefsee, Kelpwald und offenen Ozean. Die iPad-App ist eine Veröffentlichung von Hörzu Wissen und ZDF Enterprises.

Mit Avataren lässt sich Wissenswertes über die Unterwasserwelt sammeln. Darüber hinaus sind passende Spiele integriert. Beispielsweise kannst Du als Buckelwal mit Artgenossen auf Jagd gehen, indem Du Fische mit einem Netz aus Luftblasen einschließt und dann mit geöffnetem Maul durch den Fischschwarm schwimmst – also genauso, wie die Buckelwale im Ozean jagen.

Fazit: Universum der Ozeane ist eine aufwendig erstellte App. Wem es nur um das Spielvergnügen geht, ist beim Oktopus Save Yammi und Co selbstverständlich besser aufgehoben.

Jetzt wissen wir nicht nur, wo die Fische wohnen, sondern auch, wie sie heißen und leben.

Unsere Reihe mit Apps zum Thema Schnorcheln und Tauchen:

  1. Mit iPhone-Apps für die PADI Tauchprüfung lernen
  2. iPhone/iPad als Tauchplaner und Logbuch

Und auf macnews.de gibt es einen Vergleichstest der Panasonic FT3 und Olympus TG-810, Kameras zum Schnorcheln und Tauchen.

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