DRM - Valve-Boss über Kopierschutzsysteme

Leserbeitrag
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(Sanne) Gabe Newell, der Mitbegründer von Valve, nahm in einer eMail an den Spieler Paul Reisinger im Bezug zum DRM (Digital Rights Management) kein Blatt vor den Mund.
Der Spieler wollte sich bei Valve erkundigen, wieviel Geld der Publisher Electronic Arts an Spielen wie “Left 4 Dead” verdient. Er wolle dem Marktführer, vor allem aufgrund der Debatte um dessen häufig eingesetzten Kopierschutz (z.B. bei Spore), kein Geld mehr zukommen lassen.

Newell, der insgesamt recht zufrieden mit der DRM-Variante seiner eigenen Onlineplattform ist, antwortete wie folgt:

“Left 4 Dead wurde komplett von Valve entwickelt. Umsätze, die wir über Steam machen, werden mit keinem Dritten geteilt.

Wir haben auf der ganzen Welt zahlreiche Distributionspartner, um den normalen Handel zu gewährleisten (z. B. das Erstellen der Discs und Verpackungen). EA ist einer dieser Partner.

Was DRM angeht, kann ich nur sagen, dass einige DRM-Strategien einfach dumm sind. Das Ziel sollte doch sein, dem Kunden durch besseren Service einen höheren Wert bieten zu können (indem ich es einfacher mache, mein Spiel zu spielen wo und wann immer ich will), und nicht den Wert des Produktes zu senken (manchmal kann ich mein Spiel spielen und manchmal eben nicht).

Wir wollen andere Publisher und Entwickler wirklich, wirklich überzeugen, diese kaputten DRM-Angebote nicht zu benutzen. Im Allgemeinen wird die Zustimmung dieses System nicht zu unterstützen immer größer.”

Weitere Themen: DRM, Garry's Mod, Audiosurf, Portal 3, Global Offensive Steam, Half Life 3, Counter-Strike Demo, Left 4 Dead 2 Demo, Valve

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