Sicherheitslücke: Viber sendet Daten unverschlüsselt

Ben Miller
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Der kostenlose Messenger Viber gehört zu den populärsten WhatsApp-Alternativen für iOS und Android. Sicherheitsforscher haben jetzt eine kritische Sicherheitslücke im Messaging-Dienst entdeckt.

Sicherheitslücke: Viber sendet Daten unverschlüsselt

Seit der Übernahme von WhatsApp durch Facebook buhlen viele Messenger in den App Stores um die Gunst der Nutzer. Der kostenlose Messenger zählt zu den populäreren WhatsApp-Alternativen. Er rangiert seit einiger Zeit in den Top 100 (aktuell Platz 56) der App Store Charts, was auf eine hohe Verbreitung dieses Messaging-Dienstes schließen lässt.

Sicherheitsforscher der Cyber Forensics Research and Education Group der Universtität von New Haven, USA, haben jetzt eine Sicherheitslücke in Viber entdeckt, die es Angreifern ermöglicht, in öffentlichen WLAN-Netzwerken den Datenverkehr zwischen zwei oder mehreren Viber-Gesprächspartner abzufangen und mitzulesen.

Möglich ist dies, da Viber Bilder, Videos und Standortdaten unverschlüsselt versendet und ebenso unsicher auf den eigenen Servern speichert.

Ein Viber-Sprecher kündigte gegenüber CNET bereits ein Update für die Android- und iOS-Versionen an, welches heute bei Apple und Google eingereicht werden soll. Bis dahin empfehlen die Experten, Viber nicht zu benutzen.

Als sichere Alternative zu Viber und WhatsApp empfiehlt sich der Schweizer Messenger , der von Grund auf als verschlüsselter Messenger entwickelt wurde und eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bietet.

Threema
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Preis: 3,49 €

via DerStandard

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