Flutkatastrophe in Thailand - Fertigung von Festplatten gerät unter Druck

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Die Flutkatastrophe in Thailand zeigt langsam auch Auswirkungen auf den hiesigen Markt. Die Festplattenpreise steigen, während die Lagerbestände abnehmen. Betroffen von den Produktionsschwierigkeiten sind aber nicht nur die Hersteller selbst, sondern auch deren Lieferanten.

Flutkatastrophe in Thailand - Fertigung von Festplatten gerät unter Druck

Wie heise online berichtet ist besonders Western Digital (WD) von der Katastrophe betroffen, da 60 Prozent der Gesamtproduktion in Thailand gefertigt werden. Der WD-Sprecher Daniel Mauerhofer sagte, dass man mehr als 30 Millionen Laufwerke weniger als im vorherigen Quartal produzieren werde. Waren es noch rund 58 Millionen Laufwerke im Vorquartal, sollen es im kommenden nur noch 22 bis 26 Millionen werden. Ein entsprechender Umsatzeinbruch wird ebenfalls bereits einkalkuliert.

Ähnlich sieht es bei Seagate aus. Dort ist man allerdings aufgrund der eigenen Produktionsstätten, die sich außerhalb der Flutgebiete befinden, nicht so stark betroffen. Da man allerdings auf die Zulieferer angewiesen ist, kommt es auch hier zu Störungen in der Produktion. Im vergangenen Quartal konnte der Konzern 50,75 Millionen Laufwerke produzieren, für die kommenden drei Monate rechnet man weiterhin mit 40 bis 50 Millionen Einheiten.

Wer sich also vor Weihnachten noch eine neue Festplatte kaufen möchte sollte dies entweder schnell tun oder doch lieber bis zum nächsten Jahr mit einem Kauf warten. Ein Blick in die Preisentwicklung diverser Festplatten ergab mitunter Preissteigerungen im zweistelligen Prozentbereich.

Weitere Themen: My Book Live, My Book Thunderbolt Duo , Western Digital

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