YouTube-Kindersicherung: Sicheren Modus aktivieren und deaktivieren

Selim Baykara

Manche YouTube-Inhalte sind einfach nicht für Kinder geeignet und einige Videos wollt vielleicht auch ihr nicht in eurem Video-Stream sehen. Dafür gibt es bei YouTube die Option „eingeschränkter Modus“ – eine Art YouTube-Kindersicherung. Wie man sie aktiviert und deaktiviert und welche Alternativen es gibt, um Kindern eine altersgerechte YouTube-Erfahrung zu ermöglichen, erklären wir in diesem Artikel.

In unserer bebilderten Anleitung zeigen wir euch alle Schritte im Detail:

Anleitung: So aktiviert ihr die Kindersicherung auf YouTube

YouTube-Kindersicherung aktivieren und deaktivieren

Ihr könnt die YouTube-Kindersicherung relativ einfach in den Einstellungen von YouTube aktivieren. Alles was ihr benötigt ist ein Google-Account bzw. ein YouTube-Konto. So funktioniert das Ganze:

  1. Besucht die YouTube-Website. Loggt euch dort in euer YouTube-Konto ein, falls ihr nicht mit Google automatisch angemeldet seid.
  2. klickt dann in der linken Leiste auf „Einstellungen“.
  3. Jetzt findet ihr ganz unten die Option „Eingeschränkter Modus“. Öffnet mit einem Klick das Menü.
  4. Hier könnt ihr die YouTube-Kindersicherung an- oder ausschalten. Bestätigt dann eure Eingabe mit “Speichern“.

Die Kindersicherung funktioniert übrigens auch in der YouTube-App für iPhone oder Android-Geräte. Geht dort einfach in die Einstellungen und aktiviert den Schalter „Eingeschränkter Modus“.

Altersbeschränkungen als Kindersicherung auf YouTube

Die eben beschriebene Option ist für jeden eingeloggten User leicht zu finden ist. Also leider auch für den Nachwuchs, der ja eigentlich vor den ungeeigneten Inhalten geschützt werden soll. Was können Eltern tun? Wenn Eltern gemeinsam mit ihrem Kind einen Account einrichten und darin das tatsächliche Alter des Kindes angeben, werden automatisch einige Videos als nicht geeignet gesperrt. Klar ist dabei aber auch: Kein Filter ist hundertprozentig. Weder der sichere Modus noch die Alterserkennung und oft macht auch einfach die vorgeschaltete Werbung, zum Beispiel für Action-Filme und ähnliche bedenkliche Inhalte

Die Lösung: Ihr könnt auch ganze Webseiten sperren, darunter auch YouTube. Damit wird allerdings die komplette Seite gesperrt, also nicht nur bestimmte Filme und Videos auf YouTube. Falls ihr nicht wollt, dass eure Kinder auf YouTube surfen, könnt ihr diese Maßnahme dennoch in Erwägung ziehen. Lest dazu unsere Anleitung Windows: Internetseiten sperren – Schritt für Schritt.
Die nützlichsten Tricks und Kniffe für YouTube findet ihr in unserem Video:
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YouTube - Top 10 Tipps und Trivia

Alternative Video-App für Kinder

Dass die Youtube-Kindersicherung keine ideale Lösung für Eltern sind, hat auch Google erkannt. Vor einiger Zeit hat der US-Gigant mit YouTube Kids eine eigene App speziell für Kinder entwickelt. Die Anwendung bietet redaktionell ausgewählte Videos, Kanäle und Playlists speziell für den Nachwuchs.

YouTube Kids
Entwickler: Google LLC
Preis: Free
YouTube Kids
Entwickler:
Preis: Free

Alle Android-Nutzer haben außerdem die Möglichkeit, eine APK-Datei bei uns herunterzuladen und die App manuell zu installieren.

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