Der Wind in Zyngas Segeln geht langsam aus

Der Hype hinter Social Games klingt kommt zu einem Ende und Zynga ist davon ebenfalls betroffen. Im zweiten Quartal macht eine Zahl die Runde der Gameswelt: 15.8 Millionen Dollar. Aber wie viel sind eigentlich 15,8 Millionen Dollar? Für Zynga, die dieses Quartal einen Umsatz von 213 Millionen Dollar erwirtschafteten, ist das ein Verlust von einem Drittel im Vergleich der Umsatzzahlen vom letzten Jahr, die bei 332 Millionen Dollar lagen. Dazu fehlen auch mittlerweile über 45% der täglich-aktiven User, die von 72 Millionen auf “nur” 39 Millionen gefallen sind.

Der Wind in Zyngas Segeln geht langsam aus

Die Social Games Blase ist dabei zu platzen und Zynga, als eines der führenden Unternehmen, trifft es besonders schwer. Um den Verlusten von über 30% entgegenzuwirken werden jetzt 520 Jobs bei Zynga gestrichen und Don Mattrick, der vorher bei EA und Microsoft Games gearbeitet hat, versucht zu beschwichtigen: “Die nächsten Jahre wird eine eine Zeit des phänomenalen Wachstums werden und Zynga hat unglaubliche Anlagen um einen Vorteil aus der Marktsituation zu ziehen.”

Don Mattrick plant fortan an der Langlebigkeit der Browserspiele zu arbeiten und den gesamten Entwicklungsprozess der Social Games zu verbessern, so sollen die Mitarbeiter effizienter werden und das Feedback soll direkt in die Entwicklerstuben von Zynga gelangen. Denn genau da ist auch das Problem aller Social Games: Die Langlebigkeit von nur einem Facebook- oder Smartphonegames.  Irgendwann wird es einfach langweilig mit dem Bilderraten, Sonnenblumen farmen und tägliche Klicken der kribbel-bunten Bilder.

Im nächsten Quartal sollen noch sechs neue Spiele in das Portfolio des US-amerikanischen Unternehmens aufgenommen werden: Hidden Shadows, War of the Fallen, Draw Something 2, Battlestone, Solstice Arena und Running with Friends.

(Quelle: Polygon)

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