Adobe Creative Cloud: Bereits nach einem Tag gecrackt

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Adobes Creative Cloud sollte dank des Abonnement-Modells auch die Arbeit von Raubkopierern erschweren. Binnen eines Tages ist eine gehackte Version der Software aber schon in Tauschbörsen aufgetaucht.

Adobe Creative Cloud: Bereits nach einem Tag gecrackt

Adobes Creative Cloud – der Nachfolger der Creative Suite, der die bekannten Apps Photoshop, Illustrator und so weiter enthält – lässt sich bei Adobe abonnieren: Ab 24,59 Euro monatlich können Einzelpersonen die Apps auf ihrem Rechner installieren und nutzen und Projekte in Adobes Cloud-Speicher ablegen. Um zu prüfen, ob die Benutzer immer noch Abonnenten sind, überprüft die Software den Status alle 30 Tage – und verweigert den Dienst, wenn das Abo gekündigt wurde oder der Kunde nicht bezahlt hat.

Das Ganze ist ärgerlich für Personen, die über längere Zeit keinen Internet-Zugang haben – beispielsweise Fotografen, die an entlegenen Orten der Welt unterwegs sind. Es erschwert aber auch die “Arbeit” von Raubkopierern: Wenn die Software den Abonnement-Status monatlich überprüft, dann bringt es nicht viel, einfach die Apps selbst illegal zu kopieren.

Auch das dürfte eine große Motivation für Adobe für die Umstellung des Angebots gewesen sein. Es war zu erwarten, dass Hacker Wege finden würden, das System zu umgehen oder auszuhebeln; daher zeichnete sich vorab ein “Katz und Maus”-Spiel zwischen Adobe und den Raubkopierern ab.

Dass eine gecrackte Version der Creative-Cloud-Apps auf einschlägigen Tauschbörsen aufgetaucht ist, ist an sich nicht überraschend. Verblüffend ist aber der Zeitpunkt: Bereits binnen eines Tages haben die Hacker eine Lösung gefunden, die Software auch ohne ein Abonnement zu betreiben.

Es ist davon auszugehen, dass die gecrackte Version nicht dauerhaft funktionieren wird oder Adobe zumindest die von den Hackern gefundene Lücke mit zukünftigen Updates schließen wird. Offenbar hat Adobe sich für die erste Version aber nicht genug Mühe gegeben.

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