Adobe Creative Cloud: Photoshop, Illustrator, Premiere und Co in der Wolke

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Mit der Creative Cloud will Adobe den Kreativprozess verbessern – die Programme Photoshop, Premiere Pro, Dreamweaver, Illustator, InDesign und mehr sind darin enthalten. Was zeichnet die Online-Lösung aus?

Adobe Creative Cloud: Photoshop, Illustrator, Premiere und Co in der Wolke

Anfang Mai 2013 verkündete Adobe, dass die Creative Suite 6 (CS 6) die letzte ihrer Art sein wird. Wer die nächsten Versionen der beliebten Adobe-Programme nutzen möchte, muss zwangsläufig auf die Adobe Creative Cloud zurückgreifen.

Diese Woche hat Adobe die neuen Programmversionen in der Wolke veröffentlicht. Eine gute Gelegenheit, einen Überblick zur Creative Cloud zu geben. Falls danach noch Fragen offen sind, stellt sie in den Kommentaren – wir können einzelne Punkte an Adobe zur Beantwortung weiterleiten.

Adobe Creative Cloud: Ein Dienst, nicht nur ein Speicher

Wer den Begriff Cloud hört, denkt erst einmal an einen Online-Speicher. Ja, auch das bietet die Adob-Wolke, und zwar 20 Gigabyte für Einzelanwender und 100 Gigabyte für Teams. Speichert der Anwender hier seine Daten, kann er sie über den Online-Zugang auf unterschiedlichen Geräten nutzen. Zudem ist es möglich, einzelne Dateien anderen Personen freizugeben.

Genaugenommen ist die Creative Cloud aber kein Speicher, sondern ein Dienst. Er stellt die notwendigen Hilfsmittel für kreative Prozesse zur Verfügung. Das heißt: In dem Online-Dienst sind die Programme, die wir aus der Creative Suite kennen, enthalten.

Programme der Adobe Creative Cloud

Welche Software gehört nun zur Creative Cloud?

  • Photoshop CC (Bildbearbeitung und –Montagen)
  • Premiere Pro CC  und After Effects CC (Videoschnitt und –Bearbeitung)
  • InDesign CC (Layout)
  • Dreamweaver CC und Muse CC (Webprogrammierung bzw. Webdesign)
  • Illustrator CC (Grafik)
  • Acrobat XI Pro (PDF-Erstellung)
  • Audition CC (Audioschnitt und –Bearbeitung)
  • und mehr.

Das CC steht für „Creative Cloud“ – ein Hinweis, dass diese Programmversionen neuer als die bisherigen mit dem Zusatz CS (Creative Suite) sind. Sie sind jetzt verfügbar. Die Neuheiten zeigt Adobe bereits in Videos:

Neben den genannten Programmen stehen in der Creative Cloud noch Materialien und Tools wie Schriftarten und Webcontent zur Verfügung. Auch eine Community namens Behance ist für die Nutzer integriert. Sie soll nach Vorstellungen von Adobe für Inspiration, Feedback und Kontakte sorgen.

Die Touch-Apps für Tablets bieten zwar ebenfalls eine Cloud-Anbindung, müssen aber gesondert erworben werden.

Geräte, Lizenzen und Preise der Creative Cloud

Die Adobe Creative Cloud ist ein Abo-Dienst. Der Nutzer kann zu einem monatlichen Preis die Bestandteile verwenden – auf unterschiedlichen Geräten, aber nur auf zwei Rechnern gleichzeitig. Mindestvoraussetzung sind Mac OS X 10.7 beziehungsweise Windows 7 SP1, auf 64 Bit. Die Adobe-Programme werden lokal installiert, und können somit auch offline genutzt werden.

Während der Laufzeit bekommt der Anwender laufend die Programm-Updates kostenlos, er arbeitet also immer mit der aktuellsten Software. Wie häufig kleine oder größere Aktualisierungen geplant sind, dazu macht der Entwickler keine Angaben.

Die aktuellen Preise (manche Angebote müssen bis 25.06. gebucht werden):

Wer bisher mit vielen Adobe-Programmen gearbeitet hat, kann somit sparen. Gelegenheitsnutzer, die eine ständig laufende Lizenz möchten, zahlen in dem neuen Modell wesentlich mehr. Für sie bleibt nur der Ausweg, auf die letzte Version der Creative Suite zurückzugreifen – und die nächsten Jahre dabei zu bleiben.

Weitere Themen: Adobe Photoshop Lightroom, Adobe Dreamweaver, Adobe Photoshop, Photoshop CS, Creative Suite für Mac, InDesign, Adobe Acrobat, Adobe


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