Rupert Murdoch mag das iPad - Kritik an Google und Bing

Florian Matthey
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Der Medienmogul Rupert Murdoch hat sich in einem Interview mit dem Fox Business Channel positiv zum iPad geäußert. Das Apple Tablet könne alle Medien wie Musik, Bücher, Zeitungen und Filme auf einem Gerät vereinen. Derweil kritisiert der News-Corporation-Chef Suchmaschinen wie Google oder Bing scharf.

Das iPad sei zwar zunächst nur ein kleines Gerät, es werden aber weitere folgen – Murdoch scheint sich nicht auf neue Apple-Produkte zu beziehen, sondern Tablets von Apples Mitbewerbern, durch die der Markt wachsen könne. Das iPad biete sich eher als Träger für neue Medien an als Amazons Kindle, da es über ein Farbdisplay verfüge. So ließe sich beispielsweise ein Bild in einem Artikel durch Fingerberührung sofort in eine animierte Werbung verwandeln.

In Sachen Google oder Bing ärgert sich Murdoch, dass diese Unternehmen von fremden Inhalten wie denen seines Unternehmens profitieren: Google und Bing durchsuchen kostenlos Inhalte im Internet, um dann Werbungen zu schalten. So lasse sich schnelles Geld machen, im Gegensatz zu Werbung in einer Zeitung oder auf einer Internetseite selbst führe dies aber nicht zu qualitativ hochwertigen Inhalten. Murdoch will daher dafür sorgen, dass Google nicht weiter von den Inhalten seines Unternehmens profitiert: Google sei zwar in Sachen Technologie noch überlegen, letztendlich aber werden “wir sie das nicht tun lassen.”

Weitere Themen: iPad, Google

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