Dropbox kündigt selektive Synchronisierung an

Thomas J. Weiss
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“Wir sind fast soweit, Euch allen ‘Selective Sync’ zu zeigen”, schreiben die Dropbox-Entwickler in ihrem Blog und nehmen damit die nächste große Neuerung des Synchronisationsdienstes vorweg: Zieht ein Anwender einen Ordner auf seinen Dropbox-Ordner, so wird er bald schon auswählen können, mit welchen Computern und mobilen Geräten er ihn abgleichen möchte.

Je mehr Geräte jemand mit seiner virtuellen Festplatte in der Cloud abgleicht, um so schwieriger wird es, alle Daten auch zwischen allen Geräten abzugleichen. Es macht beispielsweise nur wenig Sinn, den knappen Speicherplatz eines mit Dropbox verbundenen Netbooks nur deshalb füllen zu müssen, weil man seine Musikbibliothek auf mehreren Macs vorrätig haben möchte. Die Einführung eines selektiven Abgleichs macht die Benutzung eines Sync-Dienstes damit zwar nicht unbedingt einfacher, entspricht aber aktuellen Einsatzszenarien. Einen genauen Einführungstermin nennt der Hersteller derzeit noch nicht.

Dropbox lässt sich plattformübergreifend auf Macs, dem iPhone und auf Windows und Linux-PCs einsetzen. Eine Android Version der Software ist ebenfalls bereits in Arbeit.

Der Dienst sorgt dafür, dass Dateien im Dropbox-Ordner automatisch auf allen Geräten zur Verfügung stehen, sobald der Anwender sie auf einem davon in diesen Ordner kopiert. Bis zu einer Speichergröße von 2 Gigabyte ist der Dienst kostenlos, 50 Gigabyte kosten 9,99 US-Dollar, 100 Gigabyte 19,99 Dollar im Monat.


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