Auf Haiti verschüttet: iPhone-App leistet Erste Hilfe

Thomas Konrad
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Der Filmemacher Dan Woolley befand sich zum Zeitpunkt des Erdbebens auf Haiti in einem mehrstöckigen Hotel: Dank einer Kamera und einer Erste-Hilfe-App auf seinem iPhone konnte er sich bis zu seiner Befreiung am Leben halten.

Wolley hatte während des Bebens Zuflucht in einem Fahrstuhlschacht gefunden. In der Dunkelheit orientierte er sich mit dem Blitzlicht seiner Kamera. Auf seiner Flucht an einen sicheren Ort hatte er sich eine Fraktur an seinem Bein und einen Schnitt an seinem Kopf zugezogen. Dank seines iPhones und einer Erste-Hilfe-App konnt er die Wunden fachgerecht verbinden. Suchmanschaften retteten den Verschütteten nach 65 Stunden aus seinem dunklen Gefängnis. Letztlich war es wohl auch der Glaube an Gott, der ihn die Zeit nach dem Beben durchstehen ließ, erklärt er nach seiner Rettung in einem Interview auf msnbc.com.

Bild: United Nations Development Programme, “Haiti earthquake”. Some rights reserved. Flickr.


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