Diagnose via iPhone

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Zum Wochenende noch eine kleine Anekdote für alle, die schon immer wussten, dass das iPhone unser Leben lebenswerter macht. Sein Bauchgefühl und jahrelanges Training haben Tim Stauffer zu einem erfolgreichen Pitcher bei den San Diego Padres werden lassen. Deshalb war der Baseballer einigermaßen beunruhigt, als er in der Nacht zu Dienstag mit Schmerzen in der Magengegend aufwachte. Ganz der Profi nahm Stauffer sein iPhone und rief – nicht etwa einen Arzt – seinen Trainer an. Todd Hutcheson eilte ins Hotelzimmer seines Schützlings, der ihn mit einer arztreifen Diagnose überraschte.

Stauffer hatte mit dem iPhone “WebMD” aufgerufen, eine Webseite beziehungsweise eine App*, die es dem Nutzer ermöglicht, Symptome wie bei einer ärztlichen Untersuchung abfragen zu lassen. Am Ende der virtuellen Sprechstunde liefert “WebMD” mögliche Diagnosen. “Er hat sich selbst diagnostiziert”, sagte Hutcheson der “San Diego Union-Tribune“. “Und er meinte, dass er eine Blinddarmentzündung habe.”

Es ist nicht überliefert, ob das Taxi, das den Pitcher ins Krankenhaus brachte, ebenfalls mit dem iPhone gerufen wurde. Sicher aber ist, dass die Diagnose der App völlig richtig war und die Ärzte im St. Mary’s Hospital Stauffers Blinddarm noch am frühen Dienstagmorgen entfernt haben. Der kleine Eingriff beim Pitcher ist ein großer Eingriff in die Planungen von Trainer Hutcheson. Sein Mann fällt für vier Wochen aus.

Es ist nicht das erste Mal, dass ein iPhone Leib und Leben rettet. Dan Woolley hielt sich wegen Dreharbeiten auf Haiti auf, als das Erdbeben im Januar sein Hotel zusammenstürzen ließ und ihn 65 Stunden unter den Trümmern begrub. Der US-Filmemacher überlebte, weil er seine Verletzungen an Bein und Arm mit Hilfe der App “Pocket First Aid & CPR” behandelt hat.

Bild: ewen and donabel; Titel: “Tim Stauffer”. Some rights reserved. Flickr.

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