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Mikroskopieren am Mac

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Es gibt eine Welt, die sich einem erst bei näherem Hinsehen offenbart: die Welt der kleinen und kleinsten Dinge. Um sie zu entdecken, kann man entweder eine Lupe zur Hand nehmen – oder auch seinen Mac und das digitale Mikroskop Dino-Lite.

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Alles, was Menschen über ihre Umgebung erfahren, wird durch Sinnesorgane an das Gehirn vermittelt. Deren Leistungsfähigkeit und Besonderheiten prägen das Bild der Welt, das sich aus den gelieferten Daten konstruiert. Verglichen mit einigen anderen Spezies der Tierwelt besitzt der Mensch kein gutes Sehvermögen. Daher ist er stets bemüht, diese Unzulänglichkeit durch optische Instrumente zu überwinden. Eines davon ist das Mikroskop.

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In den letzten 400 Jahren hat sich bei den Mikroskopen einiges verändert, auch wenn das Prinzip immer noch das gleiche ist. Man kann heute kleine Mikroskope an die USB-Schnittstelle seines Rechners anschließen und vergrößerte Objekte auf seinem Bildschirm betrachten. Eine umfangreiche Palette solcher Mikroskope bietet der Hersteller AnMo Electronics Corporation an – in Deutschland kannst Du seine Produkte unter anderem beim authorisierten Händler SDS-Plus bestellen.

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Ein Modell, das sich an den USB-Port Deines Rechners anschließen lässt, ist Dino-Lite Pro, die AM411- und AM413-Serie bietet eine Auflösung von 1,3 Megapixeln.
Die Modelle gibt es in zahlreichen Ausführungen: mit und ohne UV-Licht, Polarisationsfilter und integrierter Messfunktion sowie in unterschiedlichen Vergößerungsstufen.

Das Testmodell AM413T ist aus robustem Aluminium und bietet als Besonderheit eine Kallibrierungs- und Messfunktion sowie die Standbildaufnahme Micro Touch.

Die Kalibrierung des Mikroskops gestaltete sich etwas schwierig, als Referenzmaß haben wir ein Lineal mit ein Zentimeter-

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Einteilung verwendet. Die Kalibrierung von Länge, Winkel, Radius, Diameter und Kreisumfang erhöht die Genauigkeit der Messungen, wer darauf verzichten kann, schließt das Mikroskop einfach an und kann gleich loslegen. Mit der Micro-Touch-Snapshot-Funktion kann man eine Momentaufnahme erstellen, das Standbild kann lässt sich in der mitgelieferten Software DinoCapture bearbeiten und zum Beispiel mit Text und Grafiken versehen. Zusätzlich kann man das Mikroskop sogar noch als DigiCam verwenden und Videos damit aufnehmen, die Videokamera liefert bis 30 Bilder pro Sekunde und gibt diese in VGA-Auflösung am Mac wieder. Die eingebauten LEDs sorgen dabei für eine gute Ausleuchtung des Objekts, egal ob man mikroskopiert oder filmt.

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Das Modell eignete sich zwar nicht für die Mikroskopie einer Zwiebelschale, wie man es aus dem Biologieunterricht kennt, aber  kleine technische Bauteile – im Praxisbeispiel handelte es sich um eine Armbanduhr – lassen sich heranholen, ebenso kleinste Kratzer auf dem Uhrenglas.
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Nicht nur Kinder können unter Anleitung Kleinstlebewesen im Wasser näher betrachten, die Beine einer Schmetterlingsraupe zählen und die Blüten eines Kirschbaums mit all ihren Einzelheiten bestaunen.

Auch für Biologie-interessierte Haustierbesitzer bietet das Dino-Lite schier unbegrenzte Anwendungsmöglichkeiten: Mit dem digitalen Mikroskop können sie Augen, Ohren sowie Verletzungen auf einfache Art vergrößern und untersuchen. Mit dem

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handlichen Mikroskop können auch Haare begutachtet werden, was sich als nützlich erweist, wenn der Mitbewohner Untermieter im Fell trägt.

Einen Nachteil ist die kleine Halterung des Geräts: Möchte man mehr Abstand zwischen Mikroskop und Objekt haben, ist es oftmals eine knifflige Angelegenheit, Objekte scharf und

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sauber zu fotografieren. Ein höhenverstellbares Stativ bietet der Hersteller als kostenpflichtige Option an.
Bemerkenswert ist die einfache Handhabung, wenn man einmal von der Kalibrierung absieht. Man muss kein Wissenschaftler sein, um das Dino-Lite-Mikroskop bedienen zu können: Es liegt gut in der Hand und lässt sich einhändig bedienen, mit gerade einmal zehn Zentimetern passt es sogar in die Hosentasche. Das USB-Kabel ist fest mit dem Mikroskop verbunden, damit entfällt das andauernde Suchen nach verlegten Kabeln. Auch wenn die Dino-Lite-Modelle vor allem für Käufer aus dem Bildungsbereich, aber auch aus dem industriellen und medizinischen Umfeld konzipiert wurden, bieten sie auch Hobby- und Wald-und-Wiesen-Biologen einige Anwendungsmöglichkeiten. Das Testmodell Dino-Lite Pro AM413T ist mit rund 450 Euro allerdings nicht gerade ein Schnäppchen.

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Vergrösserung von 10 bis 200-fach
direkte Objektbeleuchtung durch acht LEDs
Videoaufzeichnung und Schnappschuss-Fotofunktion
Teaserbild: RinzeWind, “Feria de la Ciencia de Madrid 17″. Some rights reserved. Flickr.
Mikroskop-Bild: Pantropy, “Microscope”. Some rights reserved. Flickr.
Raupen-Bild: MrClementi, “Ogne scarrafone è bell’ a mamma soja”. Some rights reserved. Flickr.
Blüten-Bild: MrClementi, “Fuego artificial”. Some rights reserved. Flickr.

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