Mit Google Earth in die Tiefen des blauen Planeten reisen

Thomas J. Weiss
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Google hat sich vorgenommen, die blauen Lücken auf der Landkarte zu füllen. Gemeint sind die 70 Prozent der Erdoberfläche, die von Wasser bedeckt sind. Der Dienstleister hat bereits im letzten Jahr begonnen, die Ozeane in seine Kartensoftware zu integrieren – nun teilt er mit, dass die Ergebnisse seiner Bemühungen in die Standard-Ansicht von Google Earth eingeflossen sind.

Innerhalb des letzten Jahres hat Google nach eigenen Angaben mit über 100 Partnern zusammengearbeitet, um Daten für die neue Darstellung zusammenzutragen.
Dazu gehören beispeilsweise das Magazin National Geographic und eine Reihe US-amerikanischer Behörden und Organisationen.

Nach und nach habe man bereits 3D-Karten der Meeresgründe, Videos, Fotos und informative Beiträge veröffentlicht. Über 20 Layer für Google Earth sind dabei entstanden, nun sind sie alle ein Teil des Standard-Materials.

Wer sich die faszinierende Unterwasserwelt in Google Earth ansehen will, beginnt am besten mit einer geführten Tour durch die Ozeane der Welt. Neu und unserer Meinung nach beeindruckend ist die Mission Blue-Führung der Silvia Earle Foundation; die Organisation setzt sich für Gebiete ein, die für die Schiffahrt gesperrt werden sollen.

Voraussetzung ist Google Earth: 50 Megabyte Download – mindestens Mac OS 10.4 – deutsch – kostenlos. Ein Plug-in für die Ansicht im Browser steht ebenfalls zur Verfügung.


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