Sparrow Mail-Client soll auf das iPhone kommen

Marie van Renswoude-Giersch
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“Sparrow” – bei diesem Namen sollten einem nicht nur Piratengeschichten in den Sinn kommen. Auch der gleichnamige E-Mail-Client für Mac hat sich in letzter Zeit einen guten Ruf gemacht. Denn im Gegensatz zu Apples offizieller Mail.app arbeitet Sparrow perfekt mit Google Mail zusammen. Zudem ist der Client herrlich minimalistisch und übersichtlich. Im Interview mit Business Insider geht Mitgründer Dominique Leca nicht nur auf die Erfolge der Mac App ein, die in den letzten sechs Monaten immerhin schon über eine halbe Millionen US-Dollar eingebracht hat, sondern verrät auch, dass eine zusätzliche iPhone-App geplant ist.

Statt sich über die 30 Prozent Provision zu beschweren, die Apple für jeden Verkauf über den Store einbehält, schwärmt Leca im Interview von den Vorteilen des Mac App Stores und ist davon überzeugt, dass die Plattform für den Erfolg des eigenen Programms maßgeblich sei. Grund genug, um auch eine iPhone-Version von Sparrow nachzuliefern. Auf Anfrage hin, ob Apple eine solche App im App Store zulassen würde, die immerhin mit der in iOS vorinstallierten Mail-App konkurrieren würde, entgegnet Leca, dass immerhin auch alternative Browser im App Store verfügbar wären, die ebenso mit Safari konkurrieren:

I think they will. They’re accepting third party browsers, so why not mail? This would be really inconsistent.

Ob sich auch die iPhone-Version von Sparrow im Design am Twitter-Client Tweetie orientierten wird, ist unklar. Auf jeden Fall soll die Anwendung durch Geschwindigkeit überzeugen und einige Annehmlichkeiten wie einen vereinfachten Bilderanhang bieten:

The current iPhone mail app is just about perfect, but we’re just making things faster in terms of UI, and we’re adding a lot of small details for power users, like attaching images straight from the compose window.

Bis es soweit ist, kann man Sparrow für 7,99 Euro auf dem Mac ausprobieren. Eine kostenlose Lite-Version ist ebenso verfügbar. Sie ist auf das Hinzufügen eines einzelnen Gmail-Accounts begrenzt.

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