Google Maps lernt Radfahren

Thomas J. Weiss
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Vor allem für Fahrradfahrer ist die kürzeste Strecke nicht immer auch die beste: Bergauf geht es schwerer und so lohnt sich beim Zusammenstellen einer Route auch ein Blick auf zu überwindende Höhenmeter. Der Routenplaner in Google Maps wird Höhenunterschiede einbeziehen, wenn er dank einer neuen Fahrrad-Option nach der geschicktesten Route sucht – vorerst allerdings nur in den USA.

Während in Washington, D.C., der “National Bike Summit” stattfindet, kündigt Google eine neue Funktion an: Berechnet der Dienst bislang noch Routen ausschließlich für die Befahrung mit dem Auto, als Fußweg und in den USA auch per öffentlichen Verkehrsmitteln, soll bald eine Option für Fahrradfahrer hinzukommen.

Da die Daten dafür von der amerikanischen Rails-to-Trails Conservancy stammen, die lediglich Fahrradstrecken in 150 US-Städten kennt, ist ein Starttermin in Europa nicht abzusehen. Jenseits des großen Teiches hingegen soll Google Maps sowohl reine Fahrradwege als auch Fahrradspuren auf großen Straßen und Fahrrad-freundliche Straßen erkennen. In die geschätzte Fahrtzeit soll auch die fortschreitende Erschöpfung des Radfahrers einfließen.

Google-Produktmanager Shannon Guymon erklärt, dass Anbindung ans Fahrrad die meistgewünschte Erweiterung für Google Maps sei. An zweiter Stelle folgten Wanderkarten.

Bild: ardenswayoflife, “biking”. Some rights reserved. Flickr.


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