Google feiert den Tag der Erde 2013: So funktioniert das Natur-Doodle

Zum Tag der Erde 2013 verwandelt Google sein Logo in ein interaktives Öko-System: Man kann Regenmacher spielen, Bären und Dachse herauslocken, den Jahreszyklus bis zum Winter verfolgen. Und worum geht es überhaupt beim Earth Day? Hier die Hintergründe zum Doodle – und wie es funktioniert.

Google feiert den Tag der Erde 2013: So funktioniert das Natur-Doodle

Tag der Erde 2013 – das Gesicht des Klimawandels

Der “Tag der Erde” ist hierzulande weniger bekannt, konnte aber seit seiner Erfindung in den USA 1970 bis zur Aufnahme ins Programm der Vereinten Nationen 2009 ein globales Momentum entwickeln. Generell geht es am “Earth Day” um den Umweltschutz, neben Kundgebungen und Aktionen sind alle Menschen dazu aufgerufen, am 22. April auf ihr Konsumverhalten zu achten, mal das Auto stehen zu lassen und Müll zu vermeiden.

Der Tag der Erde 2013 widmet sich schwerpunktmäßig dem Klimawandel. Dazu startet das offizielle Netzwerk eine Foto-Aktion namens “Das Gesicht des Klimawandels”, wo Menschen weltweit Fotos einsenden können. Dass der Mensch und vor allem seine Energie-Nutzung der größte Motor des Klimawandels ist, darüber stimmen die anerkannten Forscher überein. Und anders als vor wenigen Jahren, als noch Regierungen diesen Zusammenhang schlichtweg bestritten, steht das Thema international anerkannt auf der Agenda – auch wenn die Erfolge der Klimakonferenzen gering sind. Die Aufnahme eines “Internationalen Tags der Mutter Erde” in den UN-Kalender geschah auf Vorschlag von Bolivien.

Auch die “Annoying Orange“, die erfolgreiche YouTube-Serie um eine wirklich nervige Apfelsine, widmet sich in der neuesten Folge dem Tag der Erde:

Mehr Fakten und Hintergründe zum Klimawandel gibt es bei Greenpeace und beim Deutschen Wetterdienst.

So funktioniert das Doodle zum Tag der Erde 2013

Das interaktive Doodle zum Tag der Erde 2013 gehört sicher zu den schönsten Schriftzug-Variationen von Google. Die Startseite der Suchmaschine stellt die Erde heute in einem kleinen Panorama-Ökosystem aus Bergen, Wiesen, Fluß und Bäumen dar – auf das der Nutzer mit der Maus Einfluss nehmen kann.

Tag der Erde 2013: Regen

Mit einem Klick auf die Sonne startet der Tagesverlauf, der zur Nacht wird und schließlich auch die Jahreszeiten durchläuft. Der vielleicht auffälligste Effekt auf das Natur-Doodle ist der Eingriff ins Wetter: Die Wolken können durch einen Mausklick zum regnen gebracht, wenn Winter ist, schneit es sogar:

Tag der Erde: Schnee

Aber auch in den Höhlen und im Loch neben dem See verbirgt sich etwas: Aus den Höhlen können Bären gelockt werden, ein Dachs reckt sich aus seinem Bau. Die unterirdischen Gänge der Ameisen (oder Mäuse?) und die Fische sind nur Beiwerk, aber auch den Lebenszyklus der Blumen beim Google-”G” kann man beeinflussen. So gibt es beim heutigen Doodle einiges zu entdecken und zu bestaunen.

So steht der veränderte Schriftzug in guter Tradition anderer “filmischer” Doodles, die man interaktiv beeinflussen kann – wie zuletzt das Riesenrad-Doodle am Valentinstag, der spielbare Moog-Synthesizer, die Star-Trek-Ausgabe oder Alan Turings Rechenmaschine.

Weitere Themen: google news

Neue Artikel von GIGA SOFTWARE

GIGA Marktplatz