Ein virtueller Museumsrundgang mit Mac und iPad

Marie van Renswoude-Giersch
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Google hat ein neues Projekt gestartet. Wie ein Google Street View fürs Museum macht der Suchmaschinenriese eine Auswahl internationaler Kunstmuseen online zugänglich. So kann man per Mausklick mal eben die Tate Britain in London, die Berliner Gemäldegalerie oder auch das MoMA besuchen und sich die Sammlungen virtuell betrachten.

Beim Google Art Project können die Museen ähnlich erkundet werden, wie man es von Google Street View kennt. Zudem lassen sich einige Gemälde bis auf den einzelnen Pinselstrich heranzoomen. Wo im Museum selbst längst die Alarmanlage losgehen würde, lassen sich hier Details wie verschieden Farbschichten und Risse in der Oberfläche in Ruhe betrachten. Ähnlich detailreich fotografiert wurde bereits vor einer Weile eine Gemälde-Auswahl aus dem Prado-Museum auf Google Earth präsentiert. Die Dresdner Gemäldegalerie wurde gleich vollständig nachgebaut und hat eine Online-Dependence in Second Life, mit Audio-Guides, Museums-Shops und allem drum und dran. Eine wirklich schöne Sache, Kunst öffentlich für jeden zugänglich zu machen. Folgende Museen kann man nun durch das Google Art Project bequem vom Schreibtisch aus besuchen:

  • Museo Thyssen – Bornemisza (Madrid)
  • Tate Britain (London)
  • The Frick Collection (New York City)
  • Gemäldegalerie (Berlin)
  • Rijksmuseum (Amsterdam)
  • Museo Reina Sofia (Madrid)
  • Museum Kampa (Prag)
  • Uffizi Gallery (Florenz)
  • Alte Nationalgalerie (Berlin)
  • The State Hermitage Museum (St. Petersburg)
  • The Metropolitan Museum of Art (New York City)
  • Freer Gallery of Art, Smithsonian (Washington DC)
  • MoMA, The Museum of Modern Art (New York City)
  • Van Gogh Museum (Amsterdam)
  • The State Tretyakov Gallery (Moskau)
  • Palace of Versailles (Versailles)
  • National Gallery (London)

Interessant ist auch das Behind-the-Scenes-Video, das die Entstehung des Art Project im Zeitraffer wiedergibt.

Auf dem iPad ist der virtuelle Museumsbesuch aufgrund fehlender Flash-Unterstützung leider nicht möglich. Stattdessen sei hier auf die App der British Library* (4,99 Euro, iPad) verwiesen. Die Bibliothek hat über 100 Schätze ihrer Sammlung alter Schriften und Drucken über die Anwendung zugänglich gemacht. Unter den historischen Dokumenten sind beispielsweise Notizen von Charles Dickes und Jane Austen, Auszüge aus der Gutenberg Bibel und eine Auswahl wissenschaftlicher Schriften. Neben der iPad-Version ist auch eine Anwendung für iPhone* (2,99, iPhone/ iPod) verfügbar.


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