Greenpeace bemängelt Cloud-Dienste von Apple, Amazon und Microsoft

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Apple plant für das Rechenzentrum in Maiden, North Carolina, welches unter anderem für den Cloud-Dienst iCloud zuständig ist, eine Solarfarm. Da diese aber noch weit von der Fertigstellung entfernt ist, gab es jetzt Schelte durch die Umweltschützer von Greenpeace. Apple war jedoch nicht das einzige Unternehmen, dass sich Vorwürfe anhören durfte.

Greenpeace bemängelt Cloud-Dienste von Apple, Amazon und Microsoft

Neben Apple wurden auch Microsoft und Amazon von Greenpeace in dem mehr als 50-seitigen Report (via GigaOm) kritisiert. Bereits Anfang März gab es ähnliche Vorwürfe von Greenpeace, nun wurde das dazugehörige Dokument mit dem Vergleich diverser IT-Unternehmen veröffentlicht.

Die vier wichtigen Kriterien von Greenpeace waren Transparenz, Standortwahl für die Rechenzentren, Energie-Effizienz und Investition in erneuerbaren Energien. Apples Noten waren unter anderem aufgrund der starken Nutzung von Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken nicht imposant: 55,1 Prozent der Energie kommen aus der Kohle, 27,8 Prozent aus der Atomkraft.

Apple bekam hier in Punkto Transparenz ein D (was hierzulande ein ausreichend ist), da das Unternehmen nur wenige Details herausgab, die positiv für den Standort waren. Für die Wahl der Standorte (Maiden, NC und Prineville, OR) bekam der iCloud-Betreiber ein F (ungenügend). Der Grund: Diese Standorte sind dezeit stark abhängig (50-60 Prozent) von Strom aus Kohlekraftwerken.

Für die Energie-Effizienz bekam Apple ein weiteres ausreichend, dasselbe gilt für die Investition in erneuerbare Technologien. Speziell im Rechenzentrum in North Carolina setzt Apple einige interessante Technologien ein, die die Effizienz erhöhen und zeigen, dass Apple sich für erneuerbare Technologien einsetzt. Durch die mangelnde Transparenz gab es hier aber Abzüge.

Auf der anderen Seite der Medaille stehen Google, Facebook aber auch Yahoo, die von Greenpeace lobend erwähnt werden. Googles Noten variieren zwischen sehr gut und befriedigend. Bei Facebook reichte es aufgrund mangelnder Transparenz nur von gut bis ausreichend.

Der vollständige Report kann als PDF von der Greenpeace-Website heruntergeladen werden.

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  • von Jonas Wekenborg

    Das war ja eine Überraschung als herauskam, dass Amazon.de – das Portal, bei dem man anfangs nur Bücher bestellen konnte – plötzlich auch Online-Registrierungs-Codes und Game-Downloads anböte. Zum Start der neuen Ära Amazon gibt es auch gleich ein paar nette...

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