iCloud: Deals mit Musik-Labels stehen – iCloud-Logo im Moscone Center zu sehen

Apples Cloud-Musik-Angebot steht bereit: Das Unternehmen hat nun auch mit dem letzten der vier großen Musik-Labels einen Deal für die Musik aus der Wolke abgeschlossen. Derweil tauchen Details zu den Kosten für das Musik-Angebot auf, während im WWDC-Austragungsort, dem Moscone Center in San Francisco, bereits das iCloud-Logo zu sehen ist.

Universal ist an Bord

Nach Informationen von CNet konnte Apple mit Universal Music nun auch das letzte der vier großen Musik-Labels für das Angebot an Bord holen. Zuvor konnte sich Apple bereits mit der Warner Music, EMI Music und Sony Music einigen. Einer Präsentation des iCloud-Musik-Angebots mit umfangreichem Musik-Katalog zur Eröffnung der Worldwide Developers Conference (WWDC) am Montag im Rahmen der Keynote von Apple-CEO Steve Jobs steht also nichts mehr im Weg. Die Umsätze sollen sich der Website zufolge wie folgt aufteilen: Die Labels erhalten 58 Prozent, die Rechteinhaber 12 und Apple 30 Prozent.

iCloud-Musik: 25 Dollar pro Jahr

Dafür muss Apple mit dem Angebot aber natürlich erst einmal Geld verdienen. Nach Informationen der Los Angeles Times wird das iCloud-Musik-Angebot nach einer kostenlosen Einführungsphase für alle iTunes-Kunden 25 US-Dollar im Jahr kosten – umgerechnet rund 17 Euro. Das Angebot dürfte wie folgt funktionieren: iTunes analysiert die Musik, die der Benutzer auf seinem Rechner gespeichert hat und schaltet diese Titel für den Streaming-Vertrieb von Apples Servern, also aus der “Wolke” frei.

Die Konkurrenzprodukte von Amazon und Google lassen sich hingegen erst benutzen, nachdem der Benutzer seine Musik erst auf eine Online-Festplatte hochlädt – ein Nachteil, der daraus entsteht, dass die Anbieter sich nicht mit der Musikindustrie einigen konnten oder wollten.

Mittelfristig werde Apple der LA Times zufolge auch Fernsehserien und Filme über iCloud anbieten. Auch werde Apple iCloud-Werbung schalten – ob diese auch zahlende Kunden hören oder sehen werden oder ob es sich dabei um eine Gratis-Alternative zum kostenpflichtigen Angebot ohne Werbung handeln wird, ist nicht klar.

iCloud-Icons im Moscone Center

Dass Steve Jobs zur Eröffnung der WWDC am Montag neben Mac OS X 10.7 Lion auch das iOS 5 und iCloud präsentieren wird, hat Apple bereits Anfang der Woche in einer Pressemitteilung verraten. Wer in diesen Tagen am Moscone Center in San Francisco vorbeischaut und neugierig durch die Fensterscheiben des Gebäudes blickt, kann dort bereits die Icons der drei Produkte erkennen.

Welche Leistungen Apple genau unter dem Namen iCloud anbieten wird, hat das Unternehmen noch nicht verraten. Gerüchten zufolge soll das Angebot aber Apples bisherigen Online-Dienst MobileMe ersetzen.

iPhone-Display kaputt? Akku zu schnell leer? Kein Problem: Display oder Akku selbst tauschen mit den Komplettsets zur iPhone-Display-Reparatur oder dem iPhone-Akku-Wechsel von GIGA & Fixxoo!

iCloud

Weitere Themen: Apple

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz