iCloud-Start: Apple holt sich Hilfe bei Microsoft und Amazon

Katia Giese
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Startschwierigkeiten stehen Perfektionisten wie Apple gar nicht gut zu Gesicht. Für den Launch des mobilen Datenservice iCloud geht Apple auf Nummer sicher und sucht sich Hilfe bei der Konkurrenz. Microsoft und Amazon sollen gerade in der Anfangsphase die Daten im Fluss halten.

Schlechte Erfahrungen hat Apple schon einmal im Jahr 2008 bei der Umstellung des MobileMe-Dienstes gemacht. Damals hatte Steve Jobs selbst eingeräumt, dass Apple noch viel über Internet-Dienstleistungen zu lernen habe. Mit iCloud soll gut zweieinhalb Jahre später alles besser werden. So versprach Jobs noch im Juni: “It all just works”.

Besonders in der Anfangsphase des iCloud-Dienstes wird sich Apple Gerüchten zufolge deshalb Hilfe von außen holen. Amazon Web Service und Microsoft Azure sollen die iCloud-Infrastruktur in der Zeit des großen Andrangs verstärken. Mit den zusätzlichen Kapazitäten will sich Apple aber auch absichern. Die Möglichkeit auf Alternativen auszuweichen soll nicht nur bei Ausfällen helfen sondern Apple auch weniger erpressbar für Drittanbieter machen.

iCloud wird gemeinsam mit iOS 5 noch in diesem Herbst auf den Markt kommen. Bislang wurden mehrere Testphasen durchlaufen und der Service für einen perfekten Start vorbereitet. Die jüngste und zehnte Testversion wurde am vergangenen Freitag an Entwickler verteilt.

 

Weitere Themen: iTunes für Mac, Amazon

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