LG Mannheim: Apples Push-E-Mail muss weiterhin deaktiviert bleiben

Holger Eilhard
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Nachdem bereits das Landgericht Karlsruhe vor einigen Wochen entschieden hatte, dass Apple mit dem Push-E-Mail-Dienst in iCloud und MobileMe gegen ein Patent von Motorola Mobility verstößt, ist nun auch das LG Mannheim zum selben Urteil gekommen.

LG Mannheim: Apples Push-E-Mail muss weiterhin deaktiviert bleiben

Wie Dow Jones Newswires (via The Next Web) in der vergangenen Nacht berichtete, hat sich auch das LG Mannheim auf die Seite von Motorola Mobility Inc. (MMI) gestellt. Dies führt dazu, dass Apples Push-E-Mail-Dienste in Deutschland bis auf Weiteres deaktiviert bleiben müssen.

Das Gericht gab des Weiteren bekannt, dass Apple eine Strafe an Motorola zahlen muss, die Summe nannte man allerdings nicht.

Apple selbst stellt auf seinen Support-Seiten Informationen bereit, wie man die Einstellungen in iOS entsprechend anpasst, um die Mails in regelmäßigen Abständen herunterzuladen. Dort steht unter anderem:

Aufgrund einer kürzlichen Patentklage von Motorola Mobility können Benutzer von iCloud und MobileMe ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail derzeit nicht auf ihre iOS-Geräte pushen lassen, wenn sie sich innerhalb der Grenzen Deutschlands befinden.

Betroffene Kunden werden weiterhin ihre iCloud- und MobileMe-E-Mail erhalten; neue Nachrichten werden jedoch erst dann auf ihre Geräte geladen, wenn das Mail-Programm geöffnet wird, bzw. wenn das Gerät periodisch neue E-Mails abruft, je nach Konfiguration der iOS-Einstellungen. Der Push-E-Mail-Service auf Desktop-Computern, Laptop-Computern und im Internet, sowie Dienste anderer Anbieter, wie z. B. Microsoft Exchange ActiveSync, sind hiervon nicht betroffen.

Der Push-Dienst von iCloud und MobileMe ist bereits seit dem 24. Februar inaktiv.

Weitere Themen: iOS, MobileMe, Apple

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