iRadio: Apple will weniger Geld als Konkurrenz zahlen

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Apple soll weiter an einem Musik-Streaming-Angebot als Ergänzung zu iTunes Match arbeiten. Dass es das “iRadio” immer noch nicht gibt, soll in erster Linie an Verzögerungen durch schwierige Verhandlungen mit den Rechteinhabern liegen: Apple will weniger Geld als Mitbewerber bezahlen, gleichzeitig aber mehr Flexibilität bekommen.

iRadio: Apple will weniger Geld als Konkurrenz zahlen

Die New York Post (via Mac Rumors) will Details zu Apples iRadio-Verhandlungen erfahren haben. Der Zeitung zufolge möchte Apple den Musik-Labels 6 US-Cent für 100 gestreamte Titel bezahlen – und damit deutlich weniger als die Konkurrenz: Pandora bezahle aktuell 12 Cent pro 100 Songs, mit herkömmlichen Antennenradio verbundene Dienste wie iHeartRadio sogar 22 Cent. Mit 35 Cent pro 100 Songs bezahle Spotify aktuell am meisten.

Nach Apples Vorstellungen sollen Kunden sich mit dem iRadio ein Internet-Radioprogramm selbst zusammenstellen können. In Ansätzen erlaubt das auch Pandora, allerdings bekommen Kunden mit dem US-Dienst in erster Linie ein nach ihrem Musikgeschmack automatisch ausgewähltes Programm vorgesetzt, wobei sie einzelne Titel nur in begrenztem Maße überspringen können. Mehr Individualisierung erlaubt hingegen Spotify – was den höheren Preis erklären dürfte, den der schwedische Anbieter an Rechteinhaber bezahlt. Dennoch beklagt sich auch Pandora über zu niedrige Gewinne bei den aktuellen Preisen.

Apple scheint nun weniger bezahlen, gleichzeitig aber mehr Flexibilität und somit mehr individuelle Optionen für die eigenen Kunden zu verlangen. Dass das Unternehmen über gute Verhandlungstaktikten verfügt, hatte es bereits mit dem iTunes Music Store bewiesen. Aufgrund der riesigen bestehenden Apple-Kundschaft könnten auch jetzt die Labels dem Unternehmen letztendlich mehr entgegenkommen, als sie es bei anderen Partnern tun.

Bisher konnte Apple aber jedenfalls keine Einigung erzielen, obwohl das Unternehmen einen Start des Dienstes wohl schon zur Einführung des iPhone 5, zumindest aber – so die New York Times – Anfang diesen Jahres geplant hatte. Laut Bloomberg plant Apple allerdings weiterhin einen Start des Angebots in diesem Jahr.

Was das Angebot letztendlich die Endkunden kosten könnte, ist schwer vorherzusagen. Apple könnte das iRadio beispielsweise allen iTunes-Match-Bestandskunden als kostenloses Extra anbieten, das Angebot aber zusätzlich mit Werbung finanzieren.

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  • von Flavio Trillo

    Er ist zum Niederknien schön, nur leider auch zum ganz schnell wieder Aufstehen teuer. Gemeint ist nicht der neueste Mac, sondern der neueste Ferrari. LaFerrari, um genau zu sein, ein 1-Million-Euro-Supersportwagen. Auf dem Genfer Autosalon stellte der Hersteller...

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