iWork für iCloud: Jetzt im Beta-Bereich für Entwickler erhältlich

Florian Matthey
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Neben dem iOS 7, OS X Mavericks und neuen Macs hat Apple auf der WWDC auch iWork für iCloud vorgestellt. Entwickler können die Beta-Version ab sofort nutzen; sie soll bereits ganz gut funktionieren.

iWork für iCloud: Jetzt im Beta-Bereich für Entwickler erhältlich

Wer sich unter beta.icloud.com mit einem bei Apple registrierten Entwickler-Account einloggt, findet auf der iCloud-Startseite neben den bekannten Apps jetzt auch die Icons für Pages, Numbers und Keynote in ihrer iCloud-Version. Die Browser-Versionen der Office-Suite-Apps funktionieren auf Macs und PCs in den Browsern Safari, Google Chrome und Internet Explorer – nicht jedoch mit Firefox.

AppleInsider hat die neuen Browser-Apps bereits ausprobiert und keine größeren Probleme entdeckt: Alles funktioniere schon jetzt recht glatt, die Animationen sähen gut aus und Word-Dokumente ließen sich ohne Weiteres importieren, mit Pages bearbeitete Dokumente problemlos in den bisherigen OS-X- und iOS-Versionen von Pages öffnen.

Gegenüber den bekannten Versionen bietet iWork für Cloud sogar kleinere Neuerungen – beispielsweise lassen sich Texte in Keynote nun auch vertikal anordnen. Bei einer Funktion hat AppleInsider aber auch entdeckt, dass sie nicht funktioniert: Numbers zeige (noch?) keine Formulare in Tabellen an. Es ließen sich aber Daten in solchen Feldern eingeben, die mit einem Formular zusammenhängen. Wer eine Tabelle löscht, die mit einem Formular verbunden ist, löscht aber auch das Formular. Hier zeige sich, dass es sich eben noch um eine Beta-Version handelt.

Was spürbar fehle seien wiederum Tastatur-Shortcuts – da sich die Arbeit komplett im Browser abspielt, ist deren Umsetzung schwieriger, vieles muss mit der Maus erledigt werden. Auch hier könnte Apple aber noch nachrüsten; immerhin erlaubt beispielsweise Google Docs sehr wohl auch im Browser Tastatur-Shortcuts.

iWork für iCloud soll im Laufe des Jahres auch für Standard-iCloud-Accounts erhältlich sein, auch dann aber erst in einer Beta-Version. Apple möchte mit dem Angebot Alternativprodukten wie eben Google Docs und Office 365 Konkurrenz machen.

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