iCloud: Erste Features schon jetzt im iOS - MobileMe-Accounts kostenlos verlängert

Florian Matthey
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In vollem Umfang gibt es Apples Cloud-Computing-Angebot iCloud zwar erst ab Herbst in Verbindung mit iOS 5. Von einigen Neuerungen können iOS-Benutzer aber schon jetzt profitieren. In einem Support-Dokument verrät Apple außerdem, was aus dem bisherigen Online-Dienst MobileMe wird.

Wer die Store-Einstellungen des iOS aufruft, kann dort bereits als “iTunes in der Cloud Beta” die Option wählen, dass iCloud alle Musik-, App- und/oder iBookstore-Einkäufe von anderen Geräten automatisch auf dem iOS-Gerät herunterlädt. Das Ganze funktioniert nicht nur über eine WLAN-, sondern auf Wunsch auch über die Mobilfunkverbindung. In den iTunes-, App-Store- und iBookstore-Apps des iOS lässt sich außerdem eine Liste bisheriger Einkäufe in den jeweiligen Download-Portalen anzeigen, die sich dann direkt auf dem iOS-Gerät erneut herunterladen lassen.

Wer derweil bereits einen MobileMe-Account hat, wird sich fragen, was nun im Rahmen der Umstellung des bisher kostenpflichtigen Dienstes zum kostenlosen iCloud genau passiert. Bisher verlängerten sich MobileMe-Accounts am Ende der einjährigen Vertragslaufzeit kostenpflichtig automatisch um ein weiteres Jahr.

In einem Support-Dokument teilt Apple den Bestandskunden mit, dass Apple alle MobileMe-Abonnements automatisch und kostenlos bis zum 30. Juni 2012 verlängert hat. Bis dahin wird das kostenlose iCloud, das Apple im vollen Umfang im Herbst 2011 starten möchte, MobileMe längst ersetzt haben. Neue MobileMe-Accounts lassen sich nicht anlegen; wer allerdings über einen MobileMe-Familienaccount verfügt, kann im Rahmen dessen weitere Benutzernamen erstellen. Allerdings sind Upgrades eines Familien-Pakets oder der Kapazität der iDisk nicht mehr möglich.

Wer wiederum eine MobileMe-Box mit einem Freischaltungscode gekauft und diesen Code noch nicht benutzt hat, kann sich von Apple den Kaufpreis erstatten lassen.

Weitere Themen: iOS, iCloud

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