Myspace strikes back: Neues Design, neues Konzept

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Kinder, bevor es Facebook, Twitter und Google+ gab, war Myspace mal der heißeste Scheiß – und ging dann als einer der größten Fails in die Internetgeschichte ein. Erst im vergangenen Jahr kauften Justin Timberlake und eine Firma namens Specific Media das soziale Netzwerk für einen Bruchteil des ursprünglichen Preises – und nehmen nun einen kompletten Relaunch vor. Das neue Design sieht schon mal ziemlich gut aus – ob ihr’s glaubt oder nicht.

Myspace strikes back: Neues Design, neues Konzept

Kaum zu glauben, oder nur schwer sich zu erinnern, dass Myspace von 2005 bis 2008 das größte Soziale Netzwerk war. Oder dass die Seite zeitweise mehr Besucher hatte als Google. Oder dass Myspace immer die erste Adresse war, wenn man Musik einer beliebigen Band anhören wollte. Rupert Murdochs News Corporation hatte das Netzwerk im Juli 2005 für 580 Millionen US-Dollar gekauft. Einige misslungene Redesigns, eine Überfrachtung der Funktionen und den kometenhaften Aufstieg von Facebook später mussten Justin Timberlake und Co nur noch 35 Millionen Dollar zahlen. Aber was tun mit einer Seite, die wie keine andere in den toten Winkel der Internet-Aufmerksamkeit geraten ist?

myspace-redesign

Das neue Team verspricht eine “brandneue Community”: Ein neues Myspace, das “from scratch”, also komplett von vorne aufgebaut wird. Zur genauen Ausrichtung wird noch nichts verraten, neben dem Video gibt es lediglich eine kurze Ankündigung. Dort heißt es, das Ziel sei weiterhin, Menschen die Möglichkeit zu geben, sich selbst auszudrücken – seien es Musiker, Fotografen, Filmemacher, Designer oder Fans.

Auf der Subdomain new.myspace.com/ kann man sich für das “neue Myspace” eintragen. Eine Einladung soll dann “very soon” kommen, genaueres über den Launch-Termin ist nicht bekannt.

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Das neue Design setzt auf Mehrspaltigkeit und eine stärkere grafische Aufmachung. Wenn man möchte, erkennt man darin das Metro-Design von Windows 8 wieder, außerdem Pinterest und tumblr. Die große Frage, selbst bei einem perfekten Myspace-Redesign, ist allerdings, wer überhaupt noch ein weiteres soziales Netzwerk braucht. Ein möglicher Weg könnte in einer engen Verknüpfung mit Musik liegen.

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