Apple-Patente: Neue Touch-Sensoren, Ping und ein Malprogramm

Florian Matthey
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Das US-Patent- und Markenamt hat Apple wieder einmal neue Patente zugesprochen. Zwei neue Patente befassen sich mit möglichen neuen Touchscreen-Technologien – beispielsweise könnte ein Display auch Objekte erkennen, die knapp über dem Display “schweben”. Darüber hinaus hat Apple neue Software-Patente für das soziale Netzwerk Ping, Final Cut Pro und ein mögliches Malprogramm erhalten.

Neue Touchscreen-Sensoren

Die Touchscreen-Patente beschreiben gleich mehrere potentielle Neuerungen. Zum einen könnten die Sensoren ein elektrisches Feld aufbauen, das auch knapp über die Display-Oberfläche hinaus reicht – so ließen sich Objekte erkennen, die das Display nicht wirklich berühren. Auch macht sich Apple weiter Gedanken über im Rahmen eines Geräts integrierte Sensoren.

So ließe sich beim iPad beispielsweise die Lautstärke durch eine Bewegung auf dem Rahmen neben dem Display anpassen. Das passt zu dem Steve Jobs nachgesagten Bestreben, sämtliche physische Knöpfe von den iOS Geräten zu entfernen. Ein weiteres Patent schlägt wiederum eine anisotropische Folie vor, die Berührungen erkennen, gleichzeitig aber besonders lichtdurchlässig wäre, um das Bild eines Touchscreen-Displays weniger zu stören.

Software-Patente: Ping, Final Cut Pro und Malprogramm

Weitere neue Patente befassen sich nicht mit Hard-, sondern mit Software. Zum einen konnte sich Apple ein Patent für das Konzept seines sozialen Musik-Netzwerks Ping sichern.

Außerdem hat sich Apple eine neue Idee für einen digitalen Pinsel in einem Malprogramm gesichert: Zuerst kann der Benutzer den Pinsel über eine Fläche bewegen und dann nachher definieren, wie schnell der Pinsel an den einzelnen Stellen bewegt worden und wie dick die aufgetragene “Farbe” an sein soll. Darüber hinaus genießt Apple nun Patentschutz für die Farbkorrektur in Final Cut Pro.

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