Größte IT-Nieten 2010: iPhone-4-Empfangsprobleme und Ping auf Plätzen 1 und 10

Florian Matthey
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Bei CNN schafft es Apple zum Jahresende gleich zweimal auf eine Liste, die für das Unternehmen nicht schmeichelhaft ist: Die iPhone-4-Empfangsprobleme sei die größte IT-Niete des Jahres 2010. Mit dem sozialen Netzwerk Ping befindet sich ein zweites Apple-Produkt in der Top 10.

Beim iPhone 4* räumt CNN ein, dass das Wort “Fail” vielleicht relativ zu sehen sei: Das Problem ist mittlerweile fast vergessen, der Erfolg des Geräts selbst blieb ungebremst. Die als “Antennagate” bezeichneten Empfangsprobleme stellten dennoch das größte Drama um Apple dar. Erst habe das Unternehmen erklärt, das das Problem nicht existiere, dann von einem Software-Problem gesprochen und dann doch mehr oder weniger die Existenz des Phänomens eingeräumt. Dann gab es kostenlose Schutzhüllen, bis Apple behauptete, das Problem bestehe nicht mehr wirklich, so dass es keine Hüllen mehr gab.

Wenig Ruhm gibt es von CNN auf den weiteren Plätzen für das 3D-Fernsehen, Microsofts Smartphones Kin, Googles Android-Handy Nexus One, die Privatsphäre in Facebook, Googles soziales Netzwerk Buzz, die gehackten Gawker-Websites, Content-Farms und den Relaunch von Digg. Auf Platz 10 folgt dann Apples soziales Musik-Netzwerk Ping: “Es gibt ein ganzes soziales Netzwerk in Apples iTunes Store Das wussten Sie nicht? Genau.” Ping mangele es an teilnehmenden Interpreten und einer Anbindung an Facebook. Hauptsächlich versuche das Netzwerk nur, den Benutzer zum Kauf von Musik zu bewegen.

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