Magazin wählt Ping zu einem der größten IT-Flops 2010

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Der Erfolg, den sich Apple mit seinem sozialen Musik-Netzwerk Ping erhofft hatte, will sich bisher nicht so wirklich einstellen. Das Magazin Business Insider hat Ping jetzt sogar zu einem der größten IT-Flops des Jahres 2010 gewählt. Abhilfe könnte in dieser Woche vielleicht ein exklusiver Michael-Jackson-Song schaffen.

Business Insider stellt in der Liste der 15 größten IT-Flops die These auf, dass nicht nur Google nicht Herr sozialer Technologien werden könne. Auch Apple habe Probleme. Ping sei mit viel Fanfare ans Netz gegangen, habe dann aber auf ganzer Linie damit versagt. Apple hatte nach 48 Stunden nach dem Start Anfang September immerhin eine Million Ping-Benutzer vermeldet.

Laut Business Insider benutze das soziale Netzwerk aber eigentlich niemand – ein Zeichen dafür sei eine Mail Anfang November gewesen, in der Apple iTunes-Benutzer an die Existenz des Netzwerks erinnerte. Ein Grund dürfte sein, dass Facebook bisher keine Anbindung Pings zulassen wollte, wobei sich ein Facebook-Manager diesbezüglich im Oktober noch <a href="http://www.giga.de/unternehmen/apple/news/facebook-manager-bezuglich-deals-mit-apple-zuversichtlich/" zeigte.

Für etwas Aufmerksamkeit bei Ping dürfte ein neuer Michael-Jackson-Song sorgen, den Apple als Stream in dieser Woche exklusiv bei Ping anbieten darf. Den Song “Much Too Soon” hatte der im letzten Jahr verstorbene Sänger bereits in der “Thriller”-Zeit geschrieben, jedoch nie das passende Album gefunden, um ihn unterzubringen. Jetzt hat er seinen Platz im Album “Michael” gefunden, das am 10. Dezember erscheint.

Der größte IT-Flop 2010 war laut Business Insider übrigens Microsofts Smartphone-Reihe Kin, die das Unternehmen nach 79 Tagen wieder einstellte.

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