Ping: Eine Million Benutzer binnen 48 Stunden - Kritik wegen Spam-Anfälligkeit

Florian Matthey

Binnen 48 Stunden haben sich eine Million iTunes Benutzer bei Apples sozialem Musik-Netzwerk Ping angemeldet. Apple vermeldete am Freitag den ersten Meilenstein für die Neuerung von iTunes 10. Die große Aufmerksamkeit zieht allerdings auch die ersten Spammer an.

Ping erlaubt es Benutzern, sich mit ihren Lieblings-Interpreten und Freunden zu verbinden, um mehr über deren Musikgeschmack zu erfahren und so selbst neue Musik zu finden. Eddy Cue, Apples Vizepräsident für Internet-Dienste, erklärte, dass ein Drittel derjenigen, die iTunes 10 heruntergeladen haben, sich binnen der ersten 48 Stunden bei Ping anmeldeten. Apple erwarte jetzt weiteres Wachstum für das neue soziale Netzwerk.

Kritik an Apple kommt vom Sicherheitsunternehmen Sophos, die Ping als besonders anfällig für Spam einschätzen. Ping enthalte offenbar keinen Spam- oder URL-Filter, so dass binnen Stunden nach der Veröffentlichung am letzten Mittwoch beispielsweise auf dem Profil der Sängerin Katy Perry schon Spam-Nachrichten erschienen, die kostenlose iPhones über dubiose URLs anbieten. Apple hat diese Einträge mittlerweile wieder entfernt. Sophos wundert sich auch, warum Apple bezüglich anderer möglicher Bedenken Vorkehrungen getroffen hat: So muss der Betreiber erst jedes Profilbild genehmigen.

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