Rdio

Beschreibung

Mit der Webapp Rdio des dänischen Skype-Mitbegründer Janus Friis soll der Konkurrenz auf dem Markt der Online-Musikdienste das Fürchten gelehrt werden. Von den aktuellen Charts bis zu absoluten Nischenprodukten wird dem Nutzer eine riesige Bandbreite an Musik zur Verfügung gestellt.

Die Musikdatenbank beinhaltet dabei etwa 12 Millionen Songs zum Hören bzw. Herunterladen. Unter anderem ist Rdio Partnerschaften mit EMI Music, Sony Music, Universal Music Group und Warner Music Group, sowie vielen weiteren kleineren nationalen wie internationalen Labels eingegangen.

Auf dem Windows- oder MAC OS-Rechner lässt sich Rdio mittels des Adobe Flash Players nutzen, außerdem stehen die entsprechenden Apps für iOS-, Android- und Blackberry-Geräte bereit. Die jeweilige Lieblingsmusik lässt sich somit auch offline abspeichern und kann ohne Internetverbindung konsumiert werden.

Eingeteilt ist das Musikarchiv in Neuerscheinungen und Top-Charts, dazu werden die beliebtesten Playlisten angezeigt – diese können wunschgemäß ohne Aufwand heruntergeladen werden. Das besondere Privileg für Rdio-Nutzer: Der Dienst kommt komplett ohne Werbung aus.

Außerdem ist eine Synchronisation mit iTunes an Bord, so dass der User seine iTunes-Datenbank bequem über Rdio verwenden und entsprechend verwalten und ergänzen kann.

Via Facebook, Twitter oder Skype lassen sich komfortabel Playlists austauschen.

Der Zugriff über den Browser kostet 4,99 Euro im Monat, Nutzer von Smartphones müssen für die App 9,99 Euro zahlen. Allerdings kann Rdio vor dem Kauf zunächst sieben Tage lang kostenlos getestet werden.

Fazit: Ob der Online-Musikdienst Rdio tatsächlich für Furore sorgen wird, bleibt abzuwarten: Immerhin gilt es, erfolgreiche Mitbewerber wie Napster, Simfy, Musicload oder den neuesten Kandidaten Spotify (mit dem auch bald auf dem deutschen Markt zu rechnen ist) in die Schranken zu verweisen. Doch allein die Tatsache, dass Friis nahezu alle Giganten der Musikindustrie für seinen Dienst gewinnen konnte und dazu auf lästige Werbeeinblendungen verzichtet, lässt für Rdio auch zukünftig viel Gutes hoffen.

von

Alle Artikel zu Rdio
  1. Stellt Twitter seinen Dienst #music ein? (Gerücht)

    Martin Malischek
    Stellt Twitter seinen Dienst #music ein? (Gerücht)

    Seit August ist Twitter #music auch hierzulande nutzbar. Aufgrund der Sättigung des Marktes durch Spotify und Co. hat der Dienst wohl nicht den erwarteten Zuspruch bekommen. Verschiedenen Quellen zu Folge will Twitter seinen Musikdienst deshalb aufgeben.

  2. Rdio bezahlt Musiker direkt - als Affiliates, nicht für Streams

    Peer Göbel
    Rdio bezahlt Musiker direkt - als Affiliates, nicht für Streams

    Der Musik-Streaming-Dienst des Skype-Gründers Janus Friis, Rdio, bietet ab sofort Künstlern eine Direktvergütung an – zumindest so halb. Mit dem Partnerprogramm können Musiker zudem ihre Rdio-Seite selbst gestalten und erhalten Einblick in die Statistiken.

  3. Musikstreaming-Dienst Rdio jetzt auch in Deutschland gestartet

    Hank
    Musikstreaming-Dienst Rdio jetzt auch in Deutschland gestartet

    Der 2012 von den Skype-Machern Niklas Zennström und Janus Friis gegründete Musikstreaming-Dienst Rdio ist seit Freitag nun auch in Deutschland nutzbar und macht so hierzulande etablierten Anbietern wie Simfy Konkurrenz. Registrierte Nutzer haben von nun an gegen...