Digitalisierung im Berufsalltag schreitet voran, kann aber nicht alle Bereiche vollständig durchdringen. Das zeigt das Beispiel Home Office, denn von Zuhause aus arbeiten ist oftmals gar nicht möglich.

Ich mache heute Homeoffice – Zahl des Tages
Bildquelle: Getty Images / Halfpoint

Die Mehrheit der Berufstätigen arbeitet klassisch, also vor Ort. Nur 16 Prozent bleibt der Fahrtweg zu seiner Arbeitsstätte erspart, weil sie von Zuhause aus arbeiten. Obwohl Laptops und Smartphones immer mehr Berufsbilder prägen, ist Home Office oftmals nicht umsetzbar – man denke an Taxifahrer oder das Handwerk. Über die Hälfte der klassisch Arbeitenden gab als Begründung genau das an: „In meinem Beruf ist das nicht möglich.“ Die stärkste Verbreitung von Home Office ist wie zu erwarten bei den Bürojobs zu finden.

Frederik M. Blachetta, Mitglied der Geschäftsleitung bei PwC Strategy, sieht die Politik in der Pflicht: „Digitalisierung ist in Deutschland weiterhin kein Selbstläufer.(…) Ein digitaler Masterplan der zukünftigen Regierung muss entsprechende Rahmenbedingungen schaffen sowie konkret den Aufbau digitaler Fähigkeiten, Strukturen und Voraussetzungen zur Incentivierung strategisch umsetzen.“

Anders formuliert: Da muss sich noch was tun.

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