Spotify ab sofort auch im Browser nutzen – so geht’s

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Der schwedische Musikstreaming-Dienst Spotify ist jetzt auch im Browser verfügbar. Im Unterschied zu anderen Flatrate-Anbietern musste man bisher eine eigene Software oder Apps dafür installieren. Mit einem Facebook-Account erhält man nun auch über den üblichen Safari, Firefox, Chrome & Co. Zugriff auf die Millionen Songs.

Spotify ab sofort auch im Browser nutzen – so geht’s

Wie t3n berichtet, bietet Spotify auf Facebook einen Zugang zur Browser-Beta an. Dafür reicht ein einfacher Klick auf diesen Spotify-Link. Anschließend ist der Musikdienst unter der URL https://play.spotify.com/ freigeschaltet und erreichbar.

Die Browser-Version entspricht im Großen und Ganzen der iPad-App – die ja auf HTML5-Basis programmiert wurde und daher einfach ins Web zu übersetzen ist. Lediglich am rechten Rand ist eine Spalte hinzugekommen, die das aktuelle Album und die Player-Buttons anzeigt.

Spotify Browser-Version

Gegenüber der Desktop-Version vermisst man die Spotify-Apps und die sozialen Funktionen, zudem kann man sich nur anmelden, wenn man ein Facebook-Profil besitzt – was bei der Standalone-Software ja nicht mehr so ist.

Spotify gilt als Marktführer unter den rund 10 in Deutschland verfügbaren Streaming-Diensten, hat allerdings vor kurzem einen großen Konkurrenten bekommen: Im neuen Windows 8 ist automatisch Xbox Music enthalten (hier unsere Anleitung dazu), das ähnlich wie der schwedische Dienst kostenlosen bzw. werbefinanzierten Zugriff auf eine nahezu vollständige Musik-Sammlung erlaubt.

Offenbar handelt es sich bei dem freien Zugang zur Spotify-Browser-Beta nicht um einen offiziellen Schritt, sondern um eine Lücke im Beta-Einladungs-Verfahren. Die Version war allerdings schon länger angekündigt und wäre bald zugänglich gewesen. Spotify gibt es seit März 2012 in Deutschland, ein werbefreier und unbeschränkter Zugang kostet rund 5 Euro im Monat, wer die Musik auch auf dem Smartphone, iPad etc. mitnehmen will, braucht den Premium-Zugang für rund 10 Euro. Die kostenlose Version sollte laut Ankündigung nur sechs Monate unbegrenzt sein und dann auf eine Stundenbeschränkung festgelegt werden – allerdings scheint dieser Schritt noch nicht eingeleitet worden zu sein.


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