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Bit.ly, FB.me und Co.: Link-Kürzer sorgen für langsames Internet

Tizian Nemeth
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URL-Shortener bremsen das Internet aus: Zu diesem Ergebnis kommt WatchMouse, nach dem das niederländische Start-Up 14 bekannte Dienste wie Bit.ly, TinyURL und Facebooks FB.me einen Monat lang beobachtet und die Leistung gemessen haben.

Demnach beeinflussen die Shortener die Ladezeiten von Internetseiten, auf denen man gekürzte URLs verwendet, deutlich. Die Dienste sorgen dafür, dass die Seiten im Schnitt eine halbe bis ganze Sekunde länger zum Laden benötigen.

Die Daten kontrolliert hat WatchMouse alle fünf Minuten an einer ihrer weltweit verteilten Überwachungsstationen, gemessen hat der Dienst nur die Zeit für die Umleitung der gekürzten URL und nicht die Ladezeiten der Zielseiten.

Während Internetdienstleister Google mit seinem Shortener Goo.gl und YotTu.be die Zeit für den Seitenaufbau nur wenig beeinflusst, ist Facebooks FB.me mit Abstand der langsamste Dienst mit rund zwei Sekunden Ladezeit nach dem Klick auf einen entsprechenden Link.

Neben der handlicheren Form bieten Kurz-Links noch einen weiteren Vorteil: Betreiber erhalten Klickstatistiken in Echtzeit und können die Ausbreitung beispielsweise über Twitter verfolgen.

Der Nachteile für den Anwender: Der Link funktioniert nur, wenn der Dienst auch erreichbar ist und eine Übersetzung von Kurz-Link zur eigentlichen URL erfolgen kann. Ist der Dienst offline, führt der Link ins Nichts. Stellt der Dienst gar den Betrieb ein, dann sind alle generierten Links untauglich. Zudem ist für den Anwender nicht ersichtlich, wo er landen wird, wenn er auf einen Link klickt.


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