Netzpolitik - Paar verkaufte Kinder für Online-Spiele

Jonas Wekenborg
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Die Chinesen haben eine andere Mentalität als wir Europäer, das wird Niemand bestreiten. Dass aber ein chinesisches Pärchen nun alle drei Kinder verkauft haben, nur damit sie Onlinespiele im Internetcafé spielen konnten, scheint nicht normal zu sein.

Netzpolitik - Paar verkaufte Kinder für Online-Spiele

Das Paar hatte sich 2007 in einem Internetcafé kennengelernt und war auf Grundlage ihrer beider Leidenschaft für Onlinespiele zusammengekommen. Ein Jahr später gebar sie ihm einen Sohn, damals waren Beide noch unter 21. Den Sohn ließen sie dann bereits am nächsten Tag allein zu Haus, um im 30 km-entfernten Internetcafé zu spielen.

2009 folgte eine Tochter und die Idee, ihre Kinder zu verkaufen, war geboren. Für weniger als 500 US-Dollar verkauften sie das Neugeborene, um ihre Spielsucht zu finanzieren. Für den mittlerweile 2-Jährigen Sohn erhielten sie das zehnfache.

Den dritten Sohn verkauften sie für eine ähnliche Summe, ehe die Mutter des Rabenvaters den Beiden auf die Schliche kam. Auf ihre Frage, ob sie denn ihre Kinder nicht vermissten, antworteten sie lediglich: “Wir wollen sie nicht aufziehen, wir wollen sie nur verkaufen, um weiter spielen zu können.”

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