Twitter-Investor Wilson hält Apples Philosophie für "böse"

Florian Matthey
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Der Investor Fred Wilson, der unter anderem Anteile an Twitter und Foursquare hält, hat sich auf der Geo-Loco-Konferenz in San Francisco kritisch gegenüber Apple, Facebook und Google geäußert. Apple glaube zu wissen, was für die Kunden das Beste ist – das sei “böse”.

Wilson einer der Partner des New Yorker Investment-Unternehmens Union Square Ventures, sieht für Apples Smartphone-Konkurrenten Google allerdings eine Herausforderung in Sachen Apps. Mobil-Entwickler gingen nicht en masse zu Google, obwohl es das Android-Betriebssystem auf wesentlich mehr Geräten gebe als Apples iOS Google habe seit Gmail nichts mehr geschaffen, was das Web wirklich verändert hätte – die letzte bedeutende Übernahme sei YouTube gewesen. Google müsse daher wieder jemanden übernehmen – vielleicht Facebook, scherzte Wilson.

Facebook sieht Wilson trotz des großen Einflusses aber nicht als sonderlich ernsthaftes Produkt: Das soziale Netzwerk sei letztendlich “eine Photo-Sharing-Seite”, vielleicht noch mit einer damit verbundenen Chat-Funktion. Das Open-Graph-Protokoll, mit dem sich Websites mit Facebook verbinden lassen, sei nicht so wichtig – diese Funktion biete jede größere Web-App.

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