Netzpolitik - US-Kongress fordert Strafen für YouTube-Streamer

Jonas Wekenborg
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Es klingt wie aus einem SciFi-Film entflohen: Der US-Kongress fordert das neue Gesetz S.978, um die Freiheit im Internet zunehmend einzudämmen. Mit dem Gesetz zielt man darauf ab, dass jegliche Kopie von Inhalten mit geschützten Rechten mit Gefängnisstrafe ahndet.

Netzpolitik - US-Kongress fordert Strafen für YouTube-Streamer

Klingt ja erst einmal fair, hört man allerdings die Beispiele, was das alles umfassen soll, kann man sich nur an den Kopf fassen. Denn das “Ten Strike”-Gesetz könnte Let’s Playern, AMV-Künstlern und Playback-Talenten bald zu bis fünf Jahren Gefängnis bescheren.

Ein Let’s Play beispielsweise ist die öffentliche Vorführung eines mit Copyright geschützten Spieles, was nach dem Kongress eine Strafe darstellt. Das Unterlegen eines Videos mit geschützter Musik -Eine Straftat. Ein Lied nachsingen, auf dem ein Copyright liegt – ich brauch es wohl nicht zu erwähnen.

Demnach könnte es in Kürze sehr still auf YouTube werden. Dabei handelt es sich allerdings nicht um das erste Problem, dass das Video-Streaming-Portal mit öffentlichen Behörden hat. In den USA laufen derzeit Protestaktionen und Boykott-Aktionen gegen die Einführung des Gesetzes.

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