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Sechs Gründe, warum Flash weiterhin wichtig ist

Tizian Nemeth
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In der Diskussion um Flash und HTML5 liefert Google nun neue Argumente für Adobes Flash. In einem Post auf der YouTube Seite nennt John Harding, Software-Ingenieur beim Online-Videoportal, Gründe, warum die Flash-Plattform auch weiterhin eine wichtige Rolle spielen wird.

Zwar hat YouTube bereits einen Teil des Videoangebots auf HTML5 umgestellt, allerdings soll nicht das komplette Angebot umgestellt werden – aus gutem Grund. Gleich sechs Gründe sprechen laut Harding für den Fortbestand von Flash.

Grund eins: Nicht allle Browser unterstützen das H.264-Videoformat, das für HTML5 Voraussetzung ist. Einige Browser-Entwickler verzichten aufgrund möglicher Lizenzprobleme auf die Integration.

Grund zwei: Beim Videostreaming bietet Flash mit den entsprechenden Video-Streaming-Protokollen eine sichere und stabilere Videoübertragung im Browser. HTML5 verwendet aktuell keine Streaming-Protokolle.

Grund drei: Den Schutz der Videoinhalte gewährleistet derzeit nur das RTMPE-Protkoll der Flash-Plattform. Dadurch kann YouTube Rechteeigentümern an den Videos garantieren, dass geschützte Inhalte nicht weiterverteilt werden. Vor allem bei den Leihvideos ist diese Einschränkung notwendig.

Grund vier: Die Integration von Videos in anderen Internetseiten ist mit Flash leichter als mit HTML5. Das liegt vor allem daran, dass die meisten Internetseiten nach wie vor Flash verwenden.

Grund fünf: Videos im Vollbildmodus unterstützt HTML derzeit nur unzureichend. Im Gegensatz dazu gibt es keine Einschränkungen unter Flash. Der Flash Player bietet eine stabile und sichere hardwarebeschleunigte Vollbilddarstellung.

Grund sechs: Wie YouTube beweist, ist Video keine Einbahnstraße. Jeden Tag laden tausende von Anwendern Inhalte zum Videoportal hoch, die sie mit Flash-Technik erstellt haben. Während Flash Mikrofone und LKameras schon seit Jahren unterstützt, steht HTML5 gerade erst am Anfang.

Diese sechs Gründe könnten Adobe möglicherweise mehr als Apple freuen, erst im April hat Apple-Chef Steve Jobs Punkte angeführt, die seiner Meinung nach gegen Adobes Flash Player sprechen.

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