YouTube: LeFloid sieht besorgt, aber hoffnungsvoll in die Zukunft

Luis Kümmeler
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Der Videoproduzent LeFloid hat vor ein paar Wochen in einem Video aktuelle Entwicklungen auf YouTube wie zum Beispiel wenig nachvollziehbare Werberichtlinien kritisiert. In einem Interview hat er sich derweil besorgt über den offenbar problematischen Kurs gezeigt und seine Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass die Betreiber aktuelle Fehlentwicklungen und Probleme rechtzeitig erkennen.

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Introducing YouTube Gaming

Der Trailer zu YouTube Gaming

Das populäre Videoportal YouTube befindet sich im Umbruch. Mit dem kürzlich eingeführten Sponsorenprogramm bietet das Unternehmen Videoproduzenten inzwischen bessere Verdienstmöglichkeiten, doch die jüngste PewDiePie-Kontroverse sorgte etwa für neuen Zündstoff in der Copyright-Debatte im Bereich der Let’s Plays. In einem seiner neuesten Videos hat sich nun der deutsche Promi-YouTuber Florian Mundt a.k.a. LeFloid zu aktuellen Negativentwicklungen auf der Videoplattform geäußert – darunter Videolöschungen, undurchschaubare Werberichtlinien und sinkende Werbeeinnahmen – und im Interview mit Gameswirtschaft über die Zukunft YouTubes gesprochen.

Rundfunklizenz: So steht es um die Zukunft deutscher Let's Player

„Ich erwarte (…) leider traurige Konsequenzen für die Youtube-Sphäre: Nachrichten-Inhalte werden gesperrt, während zeitgleich sexistische Kackscheiße wie ‘Bitches klären auf der Gamescom’ Platz 1 in den YouTube-Trends ist – das passt alles hinten und vorne nicht zusammen“, so Mundt zu dem Punkt, dass YouTube-Videos mit „kritischen“ Inhalten offenbar vermehrt von der Monetarisierung ausschließt oder gar vollständig sperrt. „Ich betrachte die gesamte Entwicklung von YouTube derzeit (…) mit einer Mischung aus Sorge und der Hoffnung, dass die Verantwortlichen schnell erkennen, in welche fatale Richtung YouTube gerade steuert und deshalb auf die Bremse treten.“

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Das waren die bisher größten YouTube-Skandale

Mundt gibt an, gute Kontakte zu YouTube Deutschland zu haben – der Abteilung soll in den besagten Problempunkten jedoch „die Hände gebunden sein“, weil es sich etwa bei den Werberichtlinien offenbar um Entwicklungen „auf internationaler Basis“ handelt.

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