Windows Phone 7 sendet zu viele Daten per UMTS - selbst im WLAN-Modus

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Offenbar gibt es bei Windows Phone 7 noch einige Probleme bei der Reglementierung von Push- und Syc-Diensten. Nutzer beschweren sich jedenfalls, dass sehr viele Daten via UMTS verschickt werden. Dies git auch, wenn man sich im heimischen WLAN befindet.

Traffic wird erzeugt, selbst wenn überhaupt nichts tut. Schließlich wird das E-Mail-Konto alle paar Minuten nach neuen Eingängen befragt, auch Facebook oder andere Anwendungen bieten Push-Dienste an, die eine regelmäßige Synchronisierung erfordern. Dies ist normal und fällt trafficmäßig generell nicht ins Gewicht. Es sei denn, man nutzt Windows Phone 7. Hier melden Nutzer, dass auch im Ruhezustand viel zu viel Daten geschickt werden. Laut engadget.com mehrere Megabyte pro Stunde.

Vorausgesetzt, man fährt sein Smartphone abends nicht herunter und erzeugt pro Stunde 2 MB Traffic, ist man in einem Monat bei 1,5 GB. Das Problem ist nun, dass wohl einige dieser Daten vorhandenes WLAN ignorieren und sich via UMTS austauschen. In Deutschland sind auch bei Flatrates Datenbegrenzungen üblich, diese liegen häufig bei etwa 200 MB. Möglich also, dass manch ein Anwender, der seinen Traffic nicht im Auge behält, bei der nächsten Rechnung überrascht sein wird, sofern ein Vertrag nicht über Drosselung geregelt ist.

Das erste Update ist für den Februar angekündigt. Es bleibt abzuwarten, ob der behauptete Bug damit behoben wird. Bis dahin sollte man E-Mail- und Geodienste wohl eher auf manuelle Abfrage umstellen.

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