„Alexa, heize den Backofen vor!“ – Amazons digitaler Assistent soll in immer mehr Geräte des Alltags integriert werden. Womit können wir rechnen und wann ist es soweit?

June Intelligent Oven (Herstellervideo)
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Der Slogan des Küchengeräteherstellers June Life Inc. lautet: „Wir bringen Intelligenz in die Werkzeuge, die Sie in der Küche benutzen.“ Der rundum digitale und vernetzte High-Tech-Backofen „June Oven“ lässt sich bereits mit einem praktischen Alexa Skill steuern und ist so der Vorbote einer umfassenden Entwicklung. Amazon plant, in alle Lebensbereiche einzudringen und unterstützt deshalb Hersteller aus allen Branchen bei der Integration von Alexa.

Alexa in der Küche: Entwickler-Tools helfen beim Siegeszug

Die „Alexa Smart Home Skill“ -Programmierschnittstelle (API) wird von Software-Entwicklern genutzt, um Alexa mit Alltagsgegenständen wie Beleuchtungen, Kameras und Thermostaten zu verbinden. Die neueste Erweiterung betrifft die Küche, so kann Alexa nun auch Kochbefehle ausführen.

Der smarte Hobby-Koch sagt seiner Mikrowelle nur noch „Alexa, taue drei Pfund Hühnerfleisch auf“ – der Rest passiert dann von alleine. Mikrowellen mit Sprachsteuerung befinden sich bei Whirlpool derzeit in der Entwicklung, auch GE Appliances, Kenmore, LG und Samsung werden als Partner genannt. Die USA sind als erster Markt dran, genaue Termine stehen allerdings noch nicht fest. LG zeigt immerhin auf der CES 2018 den Alexa-fähigen Kühlschrank „InstaView ThinQ“ mit 29-Zoll-Display. Bis Alexa uns bei Kochen hilft, dürfte es also nicht mehr allzu lange dauern.

Alexa überall: Das „Alexa Mobile Accessory Kit“ ist da

Für viele Anwender ist Amazons Alexa untrennbar mit der smarten Lautsprecherserie Echo verbunden, an einen Einsatz außerhalb der eigenen vier Wände wird noch gar nicht gedacht. Dabei ist die große Welt der tragbaren Gadgets sehr spannend.

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Amazons „Alexa Mobile Accessory Kit“ ist ein neues Entwickler-Tool, das Alexa auf Kopfhörer, Fitness-Tracker, Smartwatches, Lautsprecher und mehr bringen soll. Der Integrationsaufwand für die Hersteller soll dabei „minimal“ sein, das Tool wird im Laufe des Jahres veröffentlicht. Die Kommunikation geschieht über Bluetooth, der Empfänger ist die Alexa-App auf dem Smartphone.

Unternehmen wie Bose, Jabra, iHome, Beyerdynamic oder Bowers and Wilkins planen Produkte mit „Alexa zum Mitnehmen“. Die ersten Bluetooth-basierten Geräte werden für dieses Jahr erwartet. Auch hier gibt es einen Vorreiter: Boses neuer Bluetooth-Kopfhörer „QuietComfort 35 II“ lässt sich bereits per Sprache steuern – allerdings nur mit Googles Assistant.

Amazon, Apple und Google kämpfen hart um die begehrten Plätze im Smart Home, in der Küche, am Handgelenk und auf dem Kopf. Wo würdet ihr euch einen digitalen Assistenten wünschen?

Quellen: Amazon, June

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