Apple AirPort Extreme – Gutes Aussehen trifft Geschwindigkeit

Heimnetzwerke von Apple Fans sind in der Regel nicht nur blitzschnell sondern sehen auch noch schick aus. Gerade neben seinen anthrazitfarbenen, blinkenden Plastikbox-Konkurrenten sticht Apples hauseigener WLAN-Router deutlich heraus. Im flachen Quader-Körper hat Apple die leistungsstarke Antenne versteckt und beschränkt sich bei den Blinkelementen auf eine einzige Statusleuchte.

Zurück gehalten hat sich Apple allerdings auch bei den Anschlüssen. Denn die drei Ethernet-Stecker sind einer weniger als bei anderen Routern. Geizig zeigt man sich in Cupertino zudem mit USB-Ports. Hier muss einer für alle nicht drahtlos netzwerkenden Drucker Scanner und Festplatten genügen. Unter der Haube bietet die Extreme dafür gute Voraussetzungen für einen vorderen Platz auf der Datenautobahn. Das Gerät arbeitet mit den IEEE 802.11a/b/g/n Funkprotokollen und ist damit auch abwärts für Geräte mit langsameren Netzwerkstandard kompatibel. Zudem reiht sich die Extreme als Mulittasking-Expertin in die Apple-Familie ein, denn sie kann mit der simultanen Dual-Band-Unterstützung mehrere Geräte von bis zu 50 Nutzern auf unterschiedlichen Frequenzen mit Daten versorgen. Für Neulinge, die sich das erste Mal an ein Apple-Produkt oder gar die Installation eines Heimnetzwerks herantrauen, dürfte auch die Airport Utility Software eine willkommene Hilfe sein. Zwar verzichtet Apple auf die Instant-Einrichtung per Internet Browser überzeugt in der Anwendung aber wie immer mit selbsterklärenden Schritt-für-Schritt-Aktionen und einer Fehleranfälligkeit, die gegen Null geht. Im Handumdrehen hat auch der unerfahrenste Nutzer ein Netzwerk inklusive Zugangsschlüssel und Freigabe-Optionen eingerichtet. Hübsch ist auch die Einbindung des Routers “über den Apple-Wolken”, die einen Zugriff von unterwegs auf die heimische Festplatte gestattet. Vorausgesetzt, es besteht ein aktiver MobileMe Account und die Extreme wurde mit einer Festplatte verbunden, kann der Router als persönlicher File-Server genutzt werden. Zuhause ermöglicht eine solche Vernetzung einen gemeinsamen Datenparkplatz für mehrere Nutzer sowie bequeme Backup-Optionen. Die Zusammenarbeit im Netzwerk funktioniert dabei ebenso gut mit einem Windows PCs.

Fazit
Leider befindet sich der WLAN-Router mit 159 Euro am oberen Ende der Preisskala für Geräte seiner Art und bietet dafür nicht ganz so viele Funktionen wie seine Dual-Band-Konkurrenten. Die Geräte von Linksys oder D-Link beispielsweise bringen deutlich umfassendere Optionen für die Verwaltung größerer Netzwerke mit und dürften für Kontrollfreaks die bessere Wahl sein. Für Heimanwender, die ein verlässliches und simples System suchen, das zudem auf jeder Kommode gut aussieht, ist die Extreme jedoch eine gute Wahl und langfristiger Wegbegleiter.

Vorteile:

  • bestes Design unter WLAN-Routern
  • DualBand Technik
  • einfache Installation

Nachteile:

  • begrenzte Netzwerk-Optionen
  • nur drei Ethernet-Anschlüsse
iPhone-Display kaputt? Akku zu schnell leer? Kein Problem: Display oder Akku selbst tauschen mit den Komplettsets zur iPhone-Display-Reparatur oder dem iPhone-Akku-Wechsel von GIGA & Fixxoo!

Neue Artikel von GIGA APPLE

GIGA Marktplatz