Apple TV

Noch vor Auslieferung der Test-Apple-TVs bekam MACup die Gelegenheit, Apples Multimedia-Device zu testen. Unterm Strich fällt das Urteil gut aus.

Die MACup-Redaktion hat Apple TV einem ersten Test unterzogen. Wir hatten die Möglichkeit, vor Auslieferung an die Journalis­ten Apple TV bei equinux zu testen.

iTunes und AirPort updaten

Vor dem Betrieb sollte die Software am Mac aktualisiert werden. Dazu gehört iTunes in der derzeit aktuellen Ver­sion 7.1.1 und die aktuelle Version der AirPort-Extreme-Software. Danach war iTunes deutlich schneller in der Lage, Apple TV zu finden.

Einrichtung kinderleicht Apple TV

wird mit einem Breitformatfern­seher per HDMI- oder Komponentenkabel verbunden. Allerdings muss zuvor das passende Kabel besorgt werden. Apple TV wird nur mit Strom­kabel ausgeliefert, für die passenden ­Kabel werden drei (Komponenten) bis 25 Euro (HDMI) fällig. Ist Apple TV eingeschaltet, sucht es nach verfügbaren Access-Points. Nach Auswahl der passenden WLAN-Station fragt Apple TV nach dem Passwort der Station, das sich über die Apple Remote eingeben lässt. Jetzt ist Apple TV in das Netz eingebunden und kann befüllt werden.

Synchron oder gestreamt Apple TV

akzeptiert die Anlieferung der Daten per kabelloses oder kabelgebundenes Netzwerk wahlweise als Synchronisation von einem Rechner oder als Streaming von maximal fünf Computern. Der Unterschied: Bei der Synchronisation werden die Daten auf die Festplatte von Apple TV kopiert. Danach kann der Rechner auch abgeschaltet werden. Beim Streamen werden die Daten nicht auf der Platte abgelegt, sondern vom Rechner an Apple TV gesendet. Der Computer muss dabei angeschaltet bleiben. Auch können Fotos zwar synchronisiert werden, das Streamen klappt aber nicht.

Langsam, aber problemlos

Die Handhabung ist einfach, das Menü logisch aufgebaut und auch der Zugriff auf den iTunes Store klappt gut. Da­rüber lassen sich etwa Filmtrailer ansehen, die nicht auf dem Rechner liegen müssen. Ungünstig: Vor dem Fernseher ist nicht zu sehen, ob die Synchronisation beendet ist oder noch läuft. Verliert iTunes die Verbindung zur Box, war im Test jedes Mal ein Neustart der Software nötig, damit iTunes Apple TV wieder anzeigt. Dafür meldet sich Apple TV vorbildlich, wenn die Box die Verbindung zum WLAN verloren hat. In einem 802.11g-Netzwerk dauert das Syncen recht lange, Apple TV belastet die Netz-Performance naturgemäß sehr. Kommt 802.11n ins Spiel, entspannt sich die Situation deutlich. Vom Upgrade auf Apples neue Basis profitiert Apple TV erheblich.

Mysteriöse USB-Schnittstelle

Apple TV verfügt über eine USB-Schnittstelle, deren Sinn momentan noch unklar ist. Zwar lassen sich Ge­räte wie iPod und externe Festplatte anschließen. Auf die Daten des iPods kann aber ebenso wenig zugegriffen werden wie auf die Plattendaten. Zumindest wird der iPod aber geladen.

Fazit:

Gesamteindruck gut Apple TV konnte im Test überzeugen. Ein schnelles WLAN vorausgesetzt, läuft der Datenabgleich erträglich flott, die Menüführung der Set-Top-Box macht keine Probleme. Wer 300 Euro investieren will, um viele Fotos, Songs und Videos vom Rechner ins Wohnzimmer zu streamen, bekommt mit Apple TV ein gutes Instrument an die Hand.     mik

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