Atomic Floyd SuperDarts im Test: iPhone-Kopfhörer mit Charakter

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Style kostet. Diese In Ear-Kopfhörer sind nicht nur sehr stylisch, sondern kosten folglich sehr viel…  Wer etwas eigenwilliges wünscht, ist bei dem iPhone-Headset Atomic Floyd SuperDarts richtig. Aber klingen sie auch so gut, wie sie aussehen? Unser Test:

Atomic Floyd SuperDarts im Test: iPhone-Kopfhörer mit Charakter

Atomic Floyd SuperDarts +Remote ist ein Kopfhörer mit Headset-Funktion für iPhone, iPad und iPod touch. An diesen Geräten kannst Du mit der Fernsteuerung am Kabel die Lautstärke verändern, die Musik stoppen und zum nächsten beziehungsweise vorherigen Track spulen. Ein Mikrofon für Telefonate oder andere Aufnahmen ist integriert.

Der Kopfhörer liegt nicht in jedem Ladenregal, nicht mal bei Amazon gibt es diese Ausführung. Im Apple Store bekommst du ihn allerdings, und zwar .

Lieferumfang: Alles dabei

Obligatorisch für einen In Ear-Kopfhörer liegen dem Atomic Floyd Ohrstöpsel in drei verschiedenen Größen bei. Eine runde Silikonhülle bietet dem Kopfhörer guten Schutz.
Nicht selbstverständlich: Adapterstecker für „große“ Kopfhöreranschlüsse (3,5 auf 6,3 Millimeter Klinke) und Flugzeug-Stecker sind ebenfalls im Lieferumfang.

Design

Mit Liebe zum Detail – schon die Verpackung ist sehr ansprechend gefertigt: Magnetverschuss, Stoffbändchen, stabiles Schachtel – also keine ekelhafte Blister-Verpackung, wie es sie leider immer noch viel zu häufig gibt. Allerdings: Es ginge auch kleiner und umweltfreundlicher.

Den Atomic Floyd SuperDarts verwechselt man nicht so schnell mit “gewöhnlichen” Kopfhörern, er hat ein sehr charakteristisches und hochwertiges Design. Der untere Teil des Kopfhörerkabels fühlt sich wie ein Schnürsenkel an. Das sieht nicht nur gut aus, sondern wirkt auch robust. Die Fernbedienung mit dem integrierten Mikrofon fühlt sich so solide an wie ich sie noch bei fast keinem anderen Hörer gesehen habe.

Klang: Höhen für Taube

Ein audiophiler HiFi-Fetischist lässt mal schnell die Finger von den Atomic Floyd. Für den klingen die Kopfhörer übertrieben höhenlastig und mittenleer. Das ist aber so beabsichtigt. Die Grafik in der Verpackung zeigt den Frequenzverlauf, der genau diesen Eindruck bestätigt:

Die Kurve bedeutet: Wer die Lautstärke hochdreht, bekommt im Bassbereich ordentlich Wumps auf die Ohren und zudem spitze Höhen. Wer Musik oft sehr laut hört, der hört hohe Frequenzen nicht mehr so gut – für den können die Kopfhörer also genau das richtige sein. Oder für den, der den Klang eben so mag. Für mich ist die Klangabstimmung nichts, mir sind die Höhen zu scharf und zischelnd.

Die Power nimmt der Atomic Floyd aus zwei Treibern: Einen für die Höhen, einen für die Bässe. So eine Ausstattung gibt es im Niedrigpreissegment nicht.

Testfazit: Geschmackssache

Stylisch ist der Kopfhörer zweifelsohne, und die Headsetfunktion für iPhone ist praktisch. Ich persönlich lege allerdings an erster Stelle wert auf den Klang. Der Sound hat einen sehr eigenen Charakter. Wer Power, scharfe Höhen und fette Bässe mag, sollte sich das hochwertige Headset anschauen. Wer wie ich einen natürlichen Klang bevorzugt, der muss die Finger davon lassen.

Herstellerseite: www.atomicfloyd.com
Kaufmöglichkeit: (250 Euro)

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