Sitzkissen für iPad und weitere Tablets: Boonbag classic (Test)

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Tablets wie das iPad erfreuen sich großer Beliebtheit und lösen teils bei vielen Anwendern das klassische Notebook ab. Allerdings will ein iPad stets in der Hand gehalten werden. Wie unpraktisch. Abhilfe verspricht der Boonbag. Wir haben ihn uns angeschaut.

Sitzkissen für iPad und weitere Tablets: Boonbag classic (Test)

Wer oder was ist eigentlich ein Boonbag? Kurz umschrieben eine Art Sitz- beziehungsweise Liegekissen für das iPad und Co, eine flexible Alternative zu bisherigen Haltern und Ständern. Die Idee zum Produkt stammt aus der barocken (ehemaligen) Heimatstadt des Autors: Dresden. Schon 2010 stellte die dort ansässige reboon GmbH den ersten Boonbag vor. Heute gibt es bereits den Nachfolger: Boonbag classic. Im Unterschied zum ersten Modell ist die Classic-Variante dezenter im Auftreten und verspricht diverse Detailverbesserungen.

Boonbag classic: Aufbau

Der Boonbag besteht aus dem Sitzkissen und einem „VaccumPad“. Letzteres findet Halt mittels eines Klettverschlusses auf dem eigentlichen Sitzkissen. Das iPad oder ein alternatives Tablet werden dann rücklings auf dem VaccumPad befestigt. Wie der Name schon suggeriert, handelt es sich hierbei nicht um eine chemische Klebeverbindung, sondern um einen rein physikalischen Effekt.

In der Praxis: Erfahrungsbericht

Positiv: Mit einem frischen VaccumPad sitzt das iPad sehr sicher und kann beliebig in jedwede Richtung auf dem Sitzkissen positioniert werden. Das Boonbag selbst hinterlässt gleichfalls einen stabilen Eindruck. So befestigt findet das Konstrukt Halt in vielen Situationen: Auf dem eigenem Beinkleid, Tisch, Couch etc. – pfiffig. Ein Tipp: Grundsätzlich lässt sich der Boonbag mit jedem Tablet nutzen. Auch E-Book-Reader wie der Kindle und kleine Netbooks sind geeignet. Beachten sollte man jedoch, dass die Haftwirkung unmittelbar mit der Oberfläche des Gerätes zusammenhängt. Unebenheiten sollten vermieden werden. So sollte auch eine glatte Hülle funktionieren.

Negativ: Mit der Zeit sammelt das VaccumPad ordentlich Schmutzpartikel und Staub. In der Praxis bedeutet dies eine verminderte Haftwirkung. Der Hersteller empfiehlt in diesem Fall die Reinigung des VaccumPad unter lauwarmen Wasser. Gegebenenfalls mit etwas Spülmittel. Anschließend erfolgt eine Lufttrocknung. Doch Vorsicht: Eine direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden, da sonst die Haftwirkung erheblich abgeschwächt wird.

Der Boonbag offeriert zudem eine kleine Tasche mit Reißverschluss. Der Anwender kann hier zum Beispiel die Ohrhörer oder das Ladekabel verstauen. Leider befindet sich die Tasche unmittelbar unterhalb des Klettverschlusses und wird so die meiste Zeit durch das VaccumPad und das iPad behindert. Dies ist recht unpraktisch. Besser würde uns eine seitliche Anbringung der Tasche gefallen.

Fazit: Praktisch mit kleinen Schwächen

Das Boonbag zeigte sich in unserem Praxistest als praktische Alternative zu bisherigen Halter- und Ständerlösungen. Die neue Ausgabe ist auch nicht zu groß und findet noch Platz im Gepäck. Leider ist das benötigte VaccumPad recht anfällig für Schmutz und muss deshalb regelmäßig gereinigt werden – ein kleiner Minuspunkt. Wer den Boonbag classic kaufen möchte, muss hierfür derzeit etwas über 40 Euro einkalkulieren ().

Vorteile:

  • sehr flexibel in der Anwendung
  • hochwertiges Microfiber-Material in Velourlederoptik
  • bietet iPad und Co stabilen Halt

Nachteile:

  • VaccumPad recht anfällig für Schmutz
  • ungünstige Position der Innentasche

Kaufen:

Link (Hersteller): reboon GmbH

Weitere Themen: iPad mini , iPad 4, iPad 3, iPad 1, iPad 2


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