Echo Smartpen 8GB

macnews.de

Ein mobiler Sekretär, der jedes Wort notiert das man spricht oder schreibt – das ist Livescribes neuer Smartpen. Der Nachfolger des Smartpen Puls heißt Echo und bietet auf den ersten Blick ein verändertes Design und hat zudem einen größeren Speicher als sein Vorgänger.

Design und technische Werte

15,5 Zentimeter lang und 36 Gramm schwer ist der Echo Smartpen. Sein Äußeres lässt schon vermuten, dass es sich beim Echo um mehr als nur einen Kugelschreiber handelt. Auf einem 2,2 mal 0,6 Zentimeter großen OLED-Display zeigt der Smartpen alle aktuellen Arbeitsschritte, die Uhrzeit, das Datum und Informationen zur Akku-Ladung und der Speicherbelegung an. Über dem Display ist der An-/Aus-Knopf angebracht. Darunter befinden sich Öffnungen für Lautsprecher und Mikrofon. Für einen komfortablen Sitz beim Schreiben ist der vordere Teil gummiert.

Auf der Oberseite des Stifts ist eine 3,5 Millimeter Klinkenstecker-Buchse für den Anschluss von Kopfhörern und daneben eine Micro-USB-Port. Mit dem beiliegenden USB-Kabel kann man darüber den intelligenten Stift mit dem Mac verbinden, die Aufzeichnungen auf den Computer übertragen und das Gerät wieder aufladen.

Auf den 8 Gigabyte an internem Speicher lassen sich je nach Aufnahmequalität bis zu 800 Stunden Informationen aufzeichnen.

Anwendung

Anhand Millionen winziger Punkte auf dem Spezialpapier kann sich der Echo auf den verschiedenen Seiten eines Blockes orientieren und das Geschriebene am Computer 1:1 abbilden. Ein Block gehört zum Lieferumfang dazu, man kann sie aber auch jederzeit nachkaufen. Sparfüchse können allerdings auch mit einem Farblaserdrucker und der Livescribe Desktop 2.0-Software eigenes Spezialpapier ausdrucken. Dazu muss man den Drucker auf eine Auflösung von 600 DPI oder höher einstellen.

Über die auf jeder Seite abgedruckten Steuerelemente kann der Anwender dem Smartpen zusätzliche Befehle erteilen. So kann er unter anderem die Aufnahme starten, pausieren und stoppen, die Lautstärke verändern und zu einer bestimmten Position bei der Sprachwiedergabe springen. Auf der ersten und letzten Seite findet man zudem einen Taschenrechner, Icons für die Statusinformationen und Einstellungsmöglichkeiten. Sogar ob man Links- oder Rechtshänder ist kann man auswählen.

Software

Neben der Hardware bietet Hersteller Livescribe auch die passende Software. Mit Livescribe Desktop kann man allerdings mehr als nur Spezial-Papier ausdrucken. Mit der Software kann der Anwender auch seine Aufzeichnungen verwalten. So kann man beispielsweise seinen Smartpen ähnlich wie einen iPod bei iTunes an seiner Livescribe-Bibliothek an- und abmelden, mehrere Notizblätter zu einem neuen Notizblock zusammenstellen und Notizen in der Bibliothek suchen.

Zusätzlich zur Desktop-Software gibt es einen Smartpen App Store Dieser enthält Anwendungen, die dem Smartpen zusätzliche Funktionen bescheren. So kann man beispielsweise mit der kostenlosen App Classical Music Snippets in Musikstücke von Beethoven und Co. hineinhören, wenn man den Namen des Komponisten schreibt. Ein Besuch des App Stores lohnt sich.

Fazit

Mit der nunmehr zweiten Version des Smartpens hat Hersteller LiveScribe die Möglichkeiten des intelligenten Stiftes unter anderem durch mehr Speicher und Apps weiter ausgebaut. Äußerlich müssen sich Fans der ersten Version wohl erst an die neue Klavierlack-Optik gewöhnen. Neulinge werden überrascht sein, wie akkurat der Stift seine Aufgabe erledigt. Das lässt auch über die nicht allzu hochwertige Miene hinwegsehen. Hat man sich an die Größe gewöhnt, ist der Echo Smarten auch dank der Funktion als Diktiergerät eine sinnvolle Unterstützung in der Schule, Universität sowie im Arbeitsleben.

Vorteile:

  • erweiterter Funktionsumfang dank Apps
  • mehr Speicher als sein Vorgänger
  • Stift arbeitet präzise

Nachteile:

  • Verschlusskappe lässt sich schlecht abnehmen

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